merken

Gasleitung ist gekappt

Die Gefahr ist gebannt. Das Leck entstand durch den Diebstahl von Buntmetall. Wer Anzeige erstattet, ist noch nicht klar.

© Dietmar Thomas

Von Sylvia Jentzsch

Hartha. Die Anwohner der Goethestraße, die Gas gerochen hatten und daraufhin die Polizei sowie den Gasversorger Mitnetz informierten, haben richtig gehandelt. Wegen einer möglichen Explosionsgefahr wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Mitarbeiter von Mitnetz Gas entdeckten nach längerer Suche ein Leck in der Gasleitung im Keller der ehemaligen Bäckerei hinter dem Haus Nummer 13 und eine nicht eingezeichnete Gasleitung.

Görlitz – Immer eine Reise wert
Görlitz – Immer eine Reise wert

Die Stadt Görlitz wird von vielen als „Perle an der Neiße“ oder „schönste Stadt Deutschlands“ bezeichnet. Warum? Das erfahren Sie hier.

„Die betroffene Hausanschlussleitung ist bereits am Dienstag getrennt und verschlossen worden“, sagte Evelyn Zaruba, Pressesprecherin der Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas mbH, auf Nachfrage des DA. Der übrige Leitungsteil in Richtung Hauptleitung sei geortet worden. Die vollständige Abtrennung von der Hauptleitung erfolge zu einem späteren Zeitpunkt. Dies sei abhängig von weiteren Genehmigungen, so die Pressesprecherin.

Vor der Havarie sei eine Stilllegung der Anschlussleitung nicht möglich gewesen, da das Gebäude nicht zugängig gewesen sei, so Zaruba. Es konnte zudem in der Vergangenheit kein Eigentümer ermittelt werden.

Zu Beginn des Einsatzes wurde eine sehr hohe Konzentration an Gas gemessen. „Sie lag unterhalb eines gefährlichen Bereiches“, sagte Evelyn Zaruba. Da keine Explosionsgefahr bestand, konnten weitere Sicherungsmaßnahmen vor Ort durchgeführt werden.

Weiterführende Artikel

Explosionsgefahr in Hartha

Explosionsgefahr in Hartha

Aus dem Gebäude der ehemaligen Bäckerei an der Goethestraße strömt Gas. Diebe verursachten das Leck.

Wie sich herausstellte, entstand das Leck durch den Diebstahl von Buntmetall im Keller der Bäckerei. Eigentlich müsste der Grundstückseigentümer Anzeige erstatten. „Wir können das nicht, da sich das Leck im privaten Bereich befindet“, sagte die Pressesprecherin. Nun ist abzuwarten, ob die Polizei oder die Stadt, der durch den Einsatz der Feuerwehr Kosten entstanden sind, eine Anzeige erstattet.