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Gebläsemotor heiß gelaufen

Feuerwehreinsatz am Mittwoch im Nieskyer Möbelwerk. Ein Brand ist aber nicht zu löschen.

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© André Schulze

Niesky. Alle fünf Feuerwehren der Stadt Niesky sind am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr zum Möbelwerk Niesky ausgerückt. Einsatzort war ein Zwischenbehälter, der Späne sammelt. Dort wurde ein Brand vermutet. Wie Stadtwehrleiter Steffen Block sagte, sind der Motor und das Gebläse heiß gelaufen. Beides sorgt dafür, dass die Späne über eine Rohrleitung in den oberen Teil des Silos geblasen werden. Um sicher zu gehen, dass sich nicht doch ein Schwelbrand entwickelt, wurden von Kameraden die beiden Geräte abgebaut und abgelöscht. Ebenso kontrollierten sie die Rohrleitung durch die die Holzspäne geblasen werden. Auch hier zeigte sich nichts Auffälliges, die Späne hatten ihre natürliche Farbe.

Zudem wurde das Silo auch von oben kontrolliert. Dort stellten die Kameraden eine auf 68 Grad Celsius erhöhte Temperatur fest, aber weder Feuer noch Rauch. Vermutet wird, dass die Späne zu nass waren und damit Motor und Gebläse überstrapazierten. Aufgefallen war die Überhitzung bei Wartungsarbeiten am Morgen. (SZ/sg)