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Gesundheit

Gedächtnistraining

Wie die geistige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt:

© Foto: pexels.com

Viele ältere Menschen werden im Alter vergesslicher, Schuld ist die nachlassende Leistungsfähigkeit des Hirns. Das ist ein normaler Prozess und gleichzeitig die größte Schwäche des Gehirns. Die gute Nachricht ist allerdings, dass diesem Prozess mit einfachen Tricks und sogar bestimmten Lebensmitteln gezielt entgegen gesteuert werden kann.

Gründe für die nachlassende Leistungsfähigkeit

Es liegt in der Natur des Gehirns, dass es Areale, die über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden, schrumpfen lässt. Insbesondere im Alter bauen sich die neuronalen Netzwerke immer weiter ab. Das ist fatal, denn diese sind für die Koordination und Aufmerksamkeit zuständig. Das Krankheitsbild der Demenz ist typisch für die nachlassende Leistungsfähigkeit, die sich vor allem durch den Verlust von Fähigkeiten, die im Laufe des Lebens erworben wurden, bemerkbar macht.

Wie das Gehirn gefordert werden kann

Das Ziel von Gedächtnistraining ist die Förderung von neuen Zellverbindungen in den verschiedenen Hirnarealen. Es gibt verschiedene Trainingsmöglichkeiten, die sehr vielseitig gestaltet werden sollten. Je mehr neue Herausforderungen und Probleme dem Hirn präsentiert werden, umso mehr wird das Hirn aktiviert. Im Optimalfall wird das Hirn jeden Tag auf eine andere Art gefordert. 

Beispielsweise kann das Hirn von dem Erlernen einer neuen Sprache erheblich profitieren. Bereits der Austausch mit Enkeln und anderen Menschen kann ebenfalls helfen, das Gedächtnis wieder auf Trab zu bringen. Weniger wirkungsvoll sind Kreuzworträtsel oder Sudoku, da nur wenige Hirnareale angesprochen werden. Wichtig ist es, etwas Neues zu erlernen und sich selbst kleinen Herausforderungen zu stellen. Beispielsweise das Zähne putzen mit der anderen Hand reicht häufig schon aus, um das Hirn zu aktivieren. Tagebuch schreiben, bewusst die Natur genießen und Gespräche mit vielen verschiedenen Menschen sind ebenso nützliches Gehirnjogging.

Wird dem Lernen eine emotionale Komponente hinzugefügt, hilft dies dem Hirn. Auf diese Weise werden Neurotransmitter wie Dopamin freigesetzt. Diese wiederum sind die Voraussetzung dafür, dass die Impulse in den Nervenzellen weitergeleitet werden.

Nicht nur gezieltes Gedächtnistraining kann dem Hirn helfen, aktiv zu bleiben und wichtige neuronale Vernetzungen zu erhalten. Ausreichend Bewegung wie beim Treppensteigen senkt nachweislich das Risiko an Demenz zu erkranken. Besonders gut funktioniert die Kombination aus Bewegung und Gedächtnistraining, da verschiedene Hirnareale aktiviert werden. Eine Möglichkeit wäre beim Treppensteigen beispielsweise die Stufen zu zählen oder sich selbst kleine Denkaufgaben stellen.

Welche Lebensmittel helfen können

Nicht nur körperliche Bewegung und gezieltes Gedächtnistraining können helfen, dem Abbauprozess des Gehirns entgegen zu wirken. Um sein Leistungsvermögen entfalten zu können, benötigt das Hirn eine Reihe von Vitaminen und Nährstoffen.

Karotten beispielsweise verfügen über einen sehr hohen Nitratgehalt, der den Blutfluss in sauerstoffarmen Regionen wie dem Hirn verbessern kann. Ein weiteres beliebtes Mittel, um die Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit zu steigern ist Gingko. Dieses pflanzliche Mittel wirkt sich nachweislich positiv auf verschiedene Hirnareale aus.

Eine gesunde ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung bestehend aus vielen verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, Fleisch, Fisch, Vollkornprodukten, Nüssen, Milchprodukten und Eiern kann helfen, das Hirn mit allen wichtigen Vitaminen zu versorgen. Sogar Schokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil verfügt über sogenannte Flavonoide, die den Alterungsprozess verlangsamen. Zusätzlich können Aufbaukuren wie Vitasprint helfen. Diese wird in der Regel sehr gut angenommen, wie die Produktbewertungen bei der Shop Apotheke zeigen.

Keine Angst vor der Vergesslichkeit im Alter

Die Angst davor, irgendwann wertvolle Erinnerungen zu verlieren, ist nicht unbegründet. So weit muss es allerdings nicht kommen. Wer tägliche mit Spaß und am besten mit Freunden kleine Übungen absolviert, wird schnell merken, dass das Hirn wieder leistungsfähiger wird.

*Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur S. Grabsch.