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Geduldsprobe Dohna Chemie

Die Sanierung der Industriebrache ist abgeschlossen – eigentlich. Doch noch immer fehlt etwas Wichtiges.

Die ehemalige Industriebrache soll für ein Gewerbegebiet fit gemacht werden. © Archiv: Daniel Schäfer

Man kann nicht sagen, dass Klaus Leroff keine Geduld hat. Seine für die Dohna Chemie ist inzwischen fast grenzenlos. Notgedrungen. Die der Dohnaer ist schon ein paar Mal am Ende gewesen. Leroff übt sich als Geschäftsführer der Dohna Chemie GmbH, die nichts produziert und seit nunmehr neun Jahren um die Sanierung und Vermarktung des einstigen Chemie-Standortes kämpft, weiter in Geduld.

Die Fläche wird derzeit aufgefüllt, um einen ebenen Baugrund zu schaffen, sagt er. Das ist erst mal alles. „Weitere Fragen werden noch zu klären sein.“ Dazu befinde er sich in Abstimmung mit dem Landratsamt – das aber schon eine gefühlte Ewigkeit.

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Es geht noch immer um den Abschlussbericht zur Sanierung. Erst wenn die Behörden wie das Landratsamt mit dem, was gemacht wurde, zufrieden sind, kann die Fläche an der Weesensteiner Straße zur Ansiedlung freigegeben werden. Und darauf wartet Leroff nun schon seit Monaten. Aus seiner Sicht wurde genug getan: Zig Meter verseuchte Erde wurden abgetragen, unterirdische Tanklager abgebaut, belastete Leitungen und Gebäude abgerissen. Das Grundwasser wird weiterhin über mehrere Messbrunnen überwacht.

Investoren dauert das in der Regel zu lange. Leroff spricht zwar immer wieder davon, mit welchen in Kontakt zu stehen, aber präsentieren konnte er noch keinen. Immer wenn sich mal wieder was auf der Fläche tut, fragen die Dohnaer. Klaus Leroff indes wird nicht müde, vom Erfolg des Projektes „Gewerbegebiet auf ehemaligen Industriebrache“ zu sprechen – und um Geduld zu bitten.

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