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Gefährliches Totholz beseitigt

In Neukirch-Weißbach mussten Bäume gefällt werden. Die Bürgermeisterin erklärt, warum.

© Symbolfoto: dpa

Neukirch-Weißbach. Wenn die Kettensäge Bäume zu Fall bringt, ist das oft ein Grund für Nachfragen. So geschehen jetzt auch in Weißbach (Neukirch). Eine Anwohnerin wandte sich an die SZ. Sie wollte die Hintergründe wissen, warum einige Bäume gerodet werden mussten.

Im Oktober 2018, erklärt Bürgermeisterin Grit Truxa-Richter dazu, gab es eine Baumbesichtigung im Bereich der Verkehrsflächen der Gemeinde. Dabei seien alle Bäume erfasst worden, die eine Verkehrsgefährdung darstellen. Im beschriebenen Fall handele es sich um drei Bäume, die an einer Bushaltestelle stehen. Der vorige Sommer sei sehr trocken gewesen. Bei diesen Bäumen sei die Krone eingetrocknet. Es sei Totholz, da helfe auch keine Kronensicherung mehr.

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Für die Kommune sei aber wichtig, dass die Bürger, wenn sie an der Haltestelle stehen, keiner Gefahr ausgesetzt sind. Es könnten durchaus Äste nach unten fallen. Deshalb habe sich die Gemeinde entschieden, diese drei Bäume zu fällen. Die Baumpflege werde auch noch fortgesetzt und weiteres Totholz aus Bäumen entfernt. 

Bürgermeisterin Grit Truxa-Richter versichert aber, dass keine weiteren Fällungen nötig seien. Das Protokoll könne auch eingesehen werden. Jeder Baum sei fotografiert worden, um die Maßnahmen auch nachvollziehbar zu machen. Es werde kein Baum willkürlich gefällt, sondern nur, wenn es zwingend nötig ist. „Wir haben eine Baumschutzsatzung, an die wir uns natürlich auch halten müssen.“ Für den Herbst kündigt die Bürgermeisterin Baumpflanzungen an. (SZ/ha)

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