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Gefälschte E-Mails im Umlauf

Gemeindeverwaltungen warnen verstärkt Einwohner vor Internet-Kriminalität. Der Absender erscheint als Bekannter. Doch Fehler fallen auf.

© Symbolfoto

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Schönfeld. „Wir haben in letzter Zeit sehr viele Hinweise auf gefälschte E-Mails bekommen, welche angeblich von unserer Gemeindeverwaltung kommen“, sagt Schönfelds Amtsmitarbeiterin Sylvia Ruhland der SZ. Nach Rücksprache mit anderen Gemeinden stellte sie fest: Es gibt es auch dort solche Fälle. „Wir müssen die Bürger warnen“, ist die Sekretärin sicher.

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Die E-Mails enthalten einen vertrauenswürdigen Absender – zum Beispiel von Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Schönfeld. Mit einer hinterhältigen Masche versuchen Internet-Kriminelle immer wieder, so Schädlinge auf fremde Rechner zu schmuggeln. Denn der Absender ist gefälscht, und die E-Mail enthält einen Link oder einen Anhang, zum Beispiel mit einer Rechnung.

Anhänge und Links nicht öffnen!

Werden Anhänge oder Links geöffnet, installiert sich ein Schädling auf dem Rechner. Das Perfide: Auch wenn eine E-Mail vermeintlich echt aussieht, können Absenderadressen von E-Mails relativ leicht gefälscht werden. Empfänger derartiger E-Mails sollten keinesfalls den Anhang oder Link öffnen. Erkennbar sind gefälschte E-Mails zum Teil daran, dass gehäufte Rechtschreib-, Grammatik- oder Formfehler und seltsame Satzstellung auftauchen. Die E-Mails sollten umgehend gelöscht und die Virenschutzfunktion genutzt werden, rät die Gemeindeverwaltung.

Hinweise zum Umgang mit gefälschten E-Mails finden Bürger auch auf der Internetseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):