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Gefängnispause für Schwarzfahrer

Ein Tscheche pendelte regelmäßig auf der Strecke zwischen Berlin und seiner Heimat. Da er meist ohne Fahrkarte reiste, büßt er die Billetts jetzt ab.  

Die JVA in Dresden. © kairospress

Am Montagmittag trafen Bundespolizisten im Zug in Richtung Tschechien auf einen alten Bekannten: Der 35-jährige Reisende fuhr in den vergangenen Wochen immer wieder ohne Fahrschein zwischen Berlin und seiner tschechischen Heimat. 

Bereits Mitte Januar dieses Jahres strengte die Staatsanwaltschaft Dresden ein sogenanntes Beschleunigtes Verfahren an gegen den notorischen Schwarzfahrer in mindestens sechs Fällen. Das Urteil ergab eine 160-tägige Freiheitsstrafe oder alternativ die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 1.600 Euro, die der Vielfahrer bisher aber schuldig blieb.

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Im Zuge der jüngsten Kontrolle stellten die Bundespolizisten fest, dass Mann in den vergangenen vier Wochen weitere viermal ohne Fahrschein zwischen den Ländern pendelte. Dieses Verhalten mündete am Dienstagnachmittag in ein erneutes Beschleunigtes Verfahren. Das Urteil diesmal: vier Monate Freiheitsstrafe verbunden mit dem direkten Einzug in die JVA Dresden. Die 160 Tage Ersatzfreiheitsstrafe aus dem Verfahren im Januar schließen sich an. (SZ/stb)