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Gefahr für Radler an der Gohliser Mühle

Wer mit dem Rad zwischen Briesnitz und Cossebaude unterwegs ist, kann nicht klagen. Bereits 2003 wurde der Weg ausgebaut. Seitdem geht es hier schnell voran. Nur an einer Stelle müssen die Ausflügler aufpassen.

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Wer mit dem Rad zwischen Briesnitz und Cossebaude unterwegs ist, kann nicht klagen. Bereits 2003 wurde der Weg ausgebaut. Seitdem geht es hier schnell voran. Nur an einer Stelle müssen die Ausflügler aufpassen. Rund um die Gohliser Mühle liegen schwere Steine auf dem Boden. Das Pflaster aus groben Steinen ist eine Gefahrenstelle. Vor allem auf dem Weg die Anhöhe zur Mühle hinauf können sich Räder verkanten und Radler schnell stürzen.

Das beanstandet auch SPD-Stadtrat Peter Bartels. Er wundert sich, dass an einer anderen Stelle das historische Pflaster in diesem Frühjahr verschwunden ist, der Weg an der Mühle aber unverändert ist. „Ende April 2016 wurde endlich auf dem vielbefahrenen, linkselbischen Radweg kurz hinter der Weißeritzbrücke das seit Langem beanstandete historische Pflaster entfernt“, schreibt er an Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Nun könnte sich doch auch was in Gohlis tun.

Darauf darf Bartels aber nicht hoffen. Die historische Mühle gilt als technisches Kulturdenkmal, so die Antwort Hilberts. Für eine Asphaltierung des Weges rund um den Bau wurde die denkmalschutzrechtliche Genehmigung versagt. Veränderungen soll es auch in Zukunft nicht geben. (SZ/acs)