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Gefahren, die im Handy lauern

Das Internet bietet viele Möglichkeiten – und Gefahren. Schüler lernen, sich davor zu schützen.

© Symbolkind/dpa

Dippoldiswalde. Rund 53 Schülerinnen und Schüler des „Glückauf“-Gymnasiums in Dippoldiswalde nehmen am Montag und Dienstag an speziellen Kursen für Medienkompetenz teil, informiert die Knappschafts-Krankenkasse. Sie organisiert den Kurs zusammen mit dem Deutschen Kinderschutzbund. Dabei lernen die Kinder, soziale Netzwerke bewusst und den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu nutzen. Im Rahmen des Präventionsprojektes, das den Namen „Firewall Live“ trägt, erarbeiten die Jugendlichen mit zwei Medienpädagogen Themen wie Privatsphäre und Datenschutz, Urheber- und Persönlichkeitsrechte sowie Verhalten bei Cybermobbing.

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„Firewall Live“ möchte zudem die Jugendlichen mit den Lehrern und Lehrerinnen sowie Eltern ins Gespräch bringen. So wird in einer Abendveranstaltung gemeinsam diskutiert und dabei den Eltern und Lehrkräften verdeutlicht, wie ihre Kinder und Schüler und Schülerinnen soziale Netzwerke nutzen, was sie an sozialen Netzwerken fasziniert, aber auch welche Risiken ihnen dabei begegnen können. „Wir freuen uns, dass ,Firewall Live‘ an unsere Schule kommt und nachhaltig auf die Möglichkeiten, aber auch Gefahren von sozialen Netzwerken und Cybermobbing aufmerksam macht“, sagt Volker Hegewald, Schulleiter des „Glückauf“-Gymnasiums, zu dem Projekt.

Die Krankenkasse engagiert sich für das Thema, weil es auch mit einem gesunden Leben zu tun hat. Diana Kunze, Pressereferentin der Knappschaft in Chemnitz, sagt: „Leider gehen Kinder und Jugendliche bisweilen unvorsichtig mit ihren persönlichen Daten im Netz um. Damit laufen sie Gefahr, Opfer von Cybermobbing zu werden. Mobbingattacken im Netz können zu gesundheitlichen und psychischen Problemen führen. Hier will die Knappschaft vorbeugen und im Rahmen von Schulungsmaßnahmen Kinder und Jugendliche aufklären.“

Sie nennt Zahlen. Nach neuesten Untersuchungen sind rund 20 Prozent der befragten Schüler schon einmal Opfer von Cybermobbing geworden. Und bei den 14- bis 19-Jährigen gaben sogar rund 40 Prozent der Befragten an, schon einmal eine andere Person gemobbt zu haben. Das Thema betrifft also die Hälfte aller Jugendlichen. (SZ/fh)