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Gefahrgut-Transporter auf B178 verunfallt

Ein Sattelzug mit Chemikalien ist am Freitagvormittag auf einen Autotransporter aufgefahren. Die Bundesstraße musste gesperrt werden.

© Markus van Appeldorn

Obercunnersdorf. Auf der B178 in der Nähe der Anschlussstelle Obercunnersdorf ist am Freitagvormittag mit Gefahrgut beladener Sattelzug verunfallt. Die Strecke musste in beide Richtungen voll gesperrt werden. Der Einsatz soll voraussichtlich bis in den Abend dauern, teilt die Polizei mit.

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Einige Bilder vom Unfall

Der mit verschiedenen chemischen Stoffen beladener Sattelzug war auf dem Abschnitt aus bislang noch unbekannter Ursache auf das Heck eines vorausfahrenden Transportergespanns aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der in Rumänien zugelassene Kleintransporter auf die Gegenfahrspur. Der Anhänger, auf dem ein Gebrauchtwagen stand, riss ab.

Auf dem Kofferauflieger des Sattelzuges fielen einige Gebinde seiner gesundheitsschädlichen Ladung um. „Womöglich waren diese nicht ausreichend gesichert gewesen“, so die Polizei. Einige Liter des transportierten Gefahrgutes liefen auf die Fahrbahn.

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Freitag

Drei Festnahmen an einem Tag

Görlitz/Kodersdorf. Drei per Haftbefehl gesuchte Personen – zwei Männer und eine Frau – hat die Bundespolizei am Donnerstag im Raum Görlitz und Kodersdorf stoppen können. Im ersten Fall kontrollierte eine Streife einen 22-Jährigen am Mittag auf der A4 bei Görlitz. Die Überprüfung ergab, dass die Staatsanwaltschaft in Krefeld den Mann wegen des Erschleichens von Leistungen mit Haftbefehl suchte. Nachdem ein Verwandter auf dem Polizeirevier in Krefeld die geforderte Summe von 573,50 Euro beglich, konnte der 22-Jährige gehen.

Fünf Stunden später kontrollieren die Beamten in der Görlitzer Innenstadt eine 35-Jährige, nach der die örtliche Staatsanwaltschaft unter anderem wegen Körperverletzung suchte. Gegen die Görlitzerin lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts vor. Sie kam noch am Donnerstagabend in die JVA Chemnitz.

Die dritte Festnahme eines 37-jährigen Polen erfolgte am Donnerstagabend an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf. Nach dem fahndete die Staatsanwaltschaft Flensburg wegen gemeinschaftlichen Diebstahls, weil er eine vom Amtsgericht Schleswig angeordnete Geldstrafe nicht beglichen hatte. Die insgesamt 3600 Euro – einschließlich Verfahrenskosten– konnte der Mann auch jetzt nicht bezahlen.Insofern verbüßt der Verurteilte nun eine mehrwöchige Ersatzfreiheitsstrafe.

41-Jähriger muss ins Gefängnis

Zittau. Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend auf der Hochwaldstraße in Zittau kontrolliert, wobei sie einen Haftbefehl zur Strafvollstreckung der Staatsanwaltschaft Görlitz vorfanden. Das Amtsgericht Zittau verurteilte den Deutschen im März 2018 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Monaten wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln. Zum Haftantritt war er nicht erschienen und bis dato unbekannten Aufenthalts. Die Beamten verhafteten den Zittauer. Er kam ins Gefängnis.

Gefahrgut-Transporter auf B178 verunfallt

Obercunnersdorf. Auf der B178 in der Nähe der Anschlussstelle Obercunnersdorf ist am Freitagvormittag mit Gefahrgut beladener Sattelzug verunfallt. Die Strecke musste in beide Richtungen voll gesperrt werden. Der Einsatz soll voraussichtlich bis in den Abend dauern. Der mit verschiedenen chemischen Stoffen beladener Sattelzug war auf dem Abschnitt aus bislang noch unbekannter Ursache auf das Heck eines vorausfahrenden Transportergespanns aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der in Rumänien zugelassene Kleintransporter auf die Gegenfahrspur. Der Anhänger, auf dem ein Gebrauchtwagen stand, riss ab.

Auf dem Kofferauflieger des Sattelzuges fielen einige Gebinde seiner gesundheitsschädlichen Ladung um. „Womöglich waren diese nicht ausreichend gesichert gewesen“, so die Polizei. Einige Liter des transportierten Gefahrgutes liefen auf die Fahrbahn. Streifen des Reviers Zittau-Oberland leiten den Verkehr um. Die Polizei empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren, beispielsweise über die ehemalige Bundesstraße von Löbau über Strahwalde und Herrnhut nach Großhennersdorf. Die Feuerwehr ist im Einsatz, um das Gefahrgut aufzunehmen. Erst nach Abschluss des Einsatzes folgen die Dokumentation des Unfalls und die Bergung der Fahrzeuge. Der 48-jährige Fernfahrer und der ein Jahr ältere Lenker des Kleintransporters erlitten bei der Kollision teils schwere Verletzungen und kamen zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Unbekannte stehlen Kleintransporter

Görlitz. Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag an der Reichenbacher Straße in Görlitz einen Kleintransporter gestohlen. Der weiße Mercedes Sprinter war auf das amtliche Kennzeichen HH-GY 8666 zugelassen. Der zwei Jahre alte Mietwagen war nach Angaben des Eigentümers noch rund 57000 Euro wert. Die Zulassungsbescheinigung Teil 1 lag unvorsichtigerweise im Handschuhfach. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem Sprinter wird international gefahndet.

Polizei stoppt Lkw-Gespann mit gravierenden Mängeln

Nieder Seifersdorf. Die Polizei hat am Donnerstagmittag einen Scania-Lkw auf der A4 in Richtung Görlitz bei Nieder Seifersdorf gestoppt, der erhebliche Mängel aufwies. Bei der Kontrolle des 64-jährigen Fahrers gab es nichts zu beanstanden. Die Mängel am Gespann hingegen waren so gravierend, dass ein Sachverständiger die Kombination als total verkehrsunsicher einstufte. Dazu zählten defekte Bremsen, fehlender Unterfahrschutz und eine undichte Abgasanlage. Die Beamten untersagten die Weiterreise. Halter und Fahrer erhalten Post von der zentralen Bußgeldstelle in Chemnitz. (SZ)

Einbrecher im Wohnhaus

Niesky. Zwischen Mittwochvormittag und Donnerstagnachmittag sind Unbekannte in Niesky in ein Wohnhaus an der August-Bebel-Straße eingebrochen. Sie durchsuchten die Räume und fanden in einem Schrank eine Geldbörse. Was sich in dieser befand, ist derzeit noch nicht bekannt. Bei dem Einbruch entstand Sachschaden in Höhe von rund 300 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mit 1,2 Promille und ohne Führerschein

Mücka. Die Polizei hat am Donnerstagvormittag in Mücka einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt. Bei einer Kontrolle auf der Nieskyer Straße bemerkte die Streife des Reviers Görlitz Alkoholgeruch in der Atemluft des 52-jährigen Deutschen. Ein Test zeigte ein Ergebnis von umgerechnet 1,2 Promille an. Im Besitz eines Führerscheins war der Renault-Fahrer zudem nicht mehr. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt, veranlassten eine Blutentnahme und leiteten ein Strafverfahren ein. Mit der Trunkenheits- und „Schwarzfahrt“ wird sich die Staatsanwaltschaft befassen.

Polizei stellt Schmierfinken

Zittau. Ein Mann hat am Donnerstagabend einen Stromkasten an der Baderstraße in Zittau beschmiert. Eine Zeugin beobachtete die Tat und sprach den „Schmierfinken“ an. Dieser bedrohte die 31-Jährige und flüchtete in Richtung Breite Straße. Die Zeugen alarmierte die Polizei. Eine Streife des örtlichen Reviers ergriff den 18-Jährigen im Umfeld. Er räumte seine Handlung ein und die Polizisten nahmen ihm einige Faserstifte ab. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit der Sachbeschädigung befassen.

Mann bestiehlt Badende

Olbersdorf. Ein Unbekannter hat am Donnerstagnachmittag am Olbersdorfer See einem badenden Pärchen die Bekleidung gestohlen. Damit verschwanden auch seine Geldbörse und persönliche Gegenstände des 27-jährigen Mannes und seiner drei Jahre jüngeren Begleiterin. Nach Zeugenangaben war der Täter ein Mann zwischen 20 und 30 Jahren mit kurzer blauer Hose und blauem T-Shirt.

Pflastersteinwurf auf Polizeiwagen

Zittau. Eine Streife der Polizei ist in der Nacht zum Freitag bei der Verfolgung eines Autos in Polen bei Zittau in einen Hinterhalt geraten. Die Beamten wollten kurz vor dem Grenzübergang Friedensstraße einen BMW mit bayrischen Kennzeichen stoppen. Doch dessen Fahrer gab Vollgas und flüchtete über die Grenze. Die Beamten fuhren dem Wagen in Richtung Sieniawka nach, als plötzlich ein größerer Pflasterstein in die Windschutzscheibe des Einsatzfahrzeuges einschlug. Unbekannte haben ihn in der Dunkelheit auf der unbeleuchteten Straße auf das Auto geworfen. Der Stein steckte im Sicherheitsglas. Die Beamten blieben unverletzt. Zwei Männer flüchteten zu Fuß.

Die polnische Polizei nahm den Sachverhalt auf. Nach weiteren Ermittlungen der sächsischen Beamten stellte sich heraus, dass die Kennzeichen an dem BMW sehr wahrscheinlich gefälscht waren. Straftäter nutzen diese, um die Begehung ihrer Taten zu verschleiern. Das Auto war jedoch in die Dunkelheit entkommen. In welcher Höhe Sachschaden am Einsatzfahrzeug entstanden war, stand noch nicht abschließend fest.

Veranstaltungsbühne brennt ab

Sagar. Unbekannte haben am Donnerstagabend eine freistehende, hölzerne Veranstaltungsbühne am Sportplatz in Sagar angezündet. Die freiwillige Feuerwehr löschte die Flammen. Niemand erlitt Verletzungen. Die Anlage hat nach Angaben des Eigentümers einen Wert von etwa 10000 Euro. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zu der Brandstiftung auf.

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Streifen des Reviers Zittau-Oberland leiten den Verkehr um. Die Polizei empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren, beispielsweise über die ehemalige Bundesstraße von Löbau über Strahwalde und Herrnhut nach Großhennersdorf.

Die Feuerwehr ist im Einsatz, um das Gefahrgut aufzunehmen. Erst nach Abschluss des Einsatzes folgen die Dokumentation des Unfalls und die Bergung der Fahrzeuge. Der 48-jährige Fernfahrer und der ein Jahr ältere Lenker des Kleintransporters erlitten bei der Kollision teils schwere Verletzungen und kamen zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. (SZ/tc)

Aktualisiert: 14.45 Uhr