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Weißwasser

Gegen Baum gefahren

Polizeibericht

© Symbolfoto: SZ Archiv

Döbern. Offenbar krankheitsbedingt kam ein 75-Jähriger mit seinem Auto am Donnerstagnachmittag auf Höhe Parkstraße von der Fahrbahn und kollidierte mit einem Baum. Beide Insassen wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beträgt rund 10 000 Euro. (red/aw)

Mit Wolf kollidiert

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Weißwasser. Ein 18-Jähriger war am Donnerstagabend auf der Tiergartenstraße in Weißwasser unterwegs, als plötzlich ein Wolf die Fahrbahn kreuzte. Der Autofahrer konnte eine Kollision nicht mehr vermeiden. Das Tier verschwand im Anschluss wieder im Wald. Am Mitsubishi entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1 500 Euro. Mitarbeiter des Wolfsbüros Lupus haben im Laufe des Freitags nach dem möglicherweise verletzten Tier gesucht. (red/aw)

Der Schwarzarbeit überführt

Görlitz. Ein Staatenloser mit lettischem Fremdenpass wurde am Donnerstag durch die Bundespolizei als Schwarzarbeiter überführt. Der 45-Jährige wurde bei Kodersdorf als Insasse eines Transporters mit lettischen Kennzeichen angehalten. Er gab gegenüber den Beamten an, bei einer Brauerei in Bayern arbeiten zu wollen. Der Staatenlose hätte zwar mit seinem lettischen Fremdenpass nach Deutschland einreisen, aber keiner Arbeit nachgehen dürfen. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen werden dem Mann Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz vorgeworfen. Möglicherweise liegt auch ein Verstoß gegen das Sozialgesetzbuch (SGB III) vor. Der aus Riga stammende Mann darf bis Mai 2021 nicht einreisen. Er wurde an die polnischen Behörden übergeben. (red/aw)

Mit gefälschtem Ausweis unterwegs

Region. Am Donnerstagmorgen kontrollierten Beamte der Bundespolizei auf der A 4 einen Ukrainer, der als Insasse eines Reisebusses aus Polen nach Deutschland einreiste. Den Fahndern fiel zunächst auf, dass er deutlich mehr Reisegepäck mitführte, als er für den angegebenen Aufenthaltszeitraum in Deutschland benötigt hätte. Als die Beamten dann die genauen Reisepläne hinterfragten, verwickelte sich der Mann immer mehr in Widersprüche. Bei einer Inaugenscheinnahme des Gepäcks fand die Polizei in seinem Portemonnaie eine verfälschte rumänische Identitätskarte mit seinem Lichtbild. Ermittlungen ergaben, dass sich der 56-Jährige den gefälschten rumänischen Personalausweis beschafft hatte, um damit einen legalen Aufenthalt im Bundesgebiet vorzutäuschen. Dies war nötig, um in Bayern über einen längeren Zeitraum einer unerlaubten Tätigkeit im Dienstleistungsgewerbe nachzugehen. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen wird dem Mann ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz vorgeworfen. Möglicherweise liegt auch ein Verstoß gegen das Sozialgesetzbuch (SGB III) vor. Im Anschluss wurde dem Ukrainer das Reiserecht aberkannt und ein Einreiseverbot bis Mai 2021 gegen ihn angeordnet. Inzwischen erfolgte die Zurückschiebung des Mannes nach Polen. (red/aw)