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Gehaltsplus für Minijobber 

Nachdem die Busfahrer erfolgreich eine Lohnerhöhung erkämpft haben, können sich darüber auch die geringfügig beschäftigten Mitarbeiter der KVG freuen.

Die Busfahrer haben gestreikt - erfolgreich. Davon profitieren auch die Minijobber. © René Meinig

Mehrfach sind in den vergangenen Wochen die Busse in den Depots geblieben - auch in der Region. Mit ihren Streiks haben die Busfahrer einen neuen Tarifabschluss erkämpft. Und von dem profitieren nun auch die Minijobber, die bei der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck (KVG) beschäftigt sind. Das bestätigt KVG-Geschäftsführer Alfons Dienel auf SZ-Anfrage. Bei dem regionalen Busunternehmen sind laut Dienel derzeit zwölf geringfügig beschäftigte Mitarbeiter tätig. Dabei handelt es ausschließlich um frühere Mitarbeiter der KVG. Mit zwei Ausnahmen, wie Dienel erklärt. 

Die ehemaligen Mitarbeiter fahren je nach Bedarf von Montag bis Sonnabend, zwei der Minijobber sind nur an Sonnabend unterwegs. Einer dieser Minijobber berichtete der SZ, dass er auch gefragt wurde, ob er an Sonn- und Feiertagen fahren würde. Da er dann aber nach eigener Aussagen keinen Sonn- und Feiertagszuschlag bekommen würde, hat er sich dazu entschieden, nebenberuflich nur am Sonnabend zu fahren. 

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Zur Frage, ob die Minijobber auch Sonn- und Feiertagszuschläge bekommen, hat sich Alfons Dienel nicht geäußert. Er erklärte nur, dass alle geringfügig beschäftigten Mitarbeiter nach dem gültigen Tarifvertrag entlohnt werden. Deshalb bekommen sie nun auch die Lohnerhöhung, für die die Busfahrer in den vergangenen Wochen gestreikt haben.

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