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Geht Arp im Sommer zum FC Bayern?

Beim kommenden Dynamo-Gegner könnte das Wechselgerücht um das Sturmtalent für Unruhe sorgen. 

Beim Hinspiel verliert Dynamo 0:1 gegen den HSV und Jannis Nikolaou (e.) ein Kopfballduell gegen Aaron Hunt.
Beim Hinspiel verliert Dynamo 0:1 gegen den HSV und Jannis Nikolaou (e.) ein Kopfballduell gegen Aaron Hunt. © Robert Michael

In dieser Saison kam Jann-Fiete Arp bisher nur zur Kurzeinsätzen, die Nachricht sorgt trotzdem für Wirbel. Das große Sturm-Talent des Hamburger SV soll nach Informationen der Bild-Zeitung bereits einen Vertrag beim FC Bayern unterzeichnet haben und eine Ablöse von 2,5 Millionen Euro Ablöse kosten. Unklar sei nur noch, ob der 19-Jährige schon in diesem Sommer oder erst 2020 nach München wechsele. Sein Vertrag beim HSV läuft noch anderthalb Jahre.

Auch beim Spiel am Montagabend gegen Dynamo wird Arp wohl nicht zur Startelf gehören. Pierre-Michel Lasogga, nach seiner Rückkehr zum HSV der gefährlichste Stürmer, soll bis dahin wieder fit sein. In 16 Pflichtspielen erzielte der 27-Jährige 13 Tore - eine beeindruckende Quote. Der Sturm ist aber nicht das einzige Prunkstück der Hamburger, vielmehr wirkt es so, als sei die gesamte Mannschaft in der zweiten Liga irgendwie fehl am Platz. Dass sie die Tabelle souverän anführt, scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein, anfangs war es das jedoch nicht. Nach der Entlassung von Christian Titz Ende Oktober läuft es unter Nachfolger Hannes Wolf rund, selbst wenn das vergangene Punktspiel beim Uwe-Neuhaus-Klub Arminia Bielefeld mit 0:2 verloren ging. 

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Im Pokal am Dienstagabend gegen den Erstligisten Nürnberg zeigte die Mannschaft dann aber wieder ein anderes Gesicht, gewann hochverdient 1:0 und steht im Viertelfinale. Kapitän Lewis Holtby war mit 28 Jahren der älteste HSV-Spieler auf dem Platz. Auch verletzungsbedingt setzte Wolf in seiner Startelf auf fünf Profis, die 20 Jahre alt oder jünger sind. Sportchef Ralf Becker schwärmte danach von "brutal viel Leidenschaft". Mit der Entwicklung des  umgekrempelten Kaders kann er zufrieden sein. Der Abstieg soll  ein einmaliger Ausrutscher bleiben, ein Betriebsunfall nach 55 Jahren Erstklassigkeit. (SZ/dpa)