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Geht es bald weiter am Brücken-Hotel?

Der geplante Hotel-Neubau an der Marienbrücke beschäftigt noch immer das Oberverwaltungsgericht.

Dresden. Der geplante Hotel-Neubau an der Marienbrücke beschäftigt noch immer das Oberverwaltungsgericht. In der kommenden Woche sind die Streitparteien auf die Baustelle an der Antonstraße eingeladen, so eine Sprecherin zur SZ. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird der zuständige Richter die aktuelle Rechts- und Sachlage erklären. Danach dürfen sich der Grundstücksnachbar, der den Baustopp erwirkt hat, sowie der Bauherr und die Stadtverwaltung äußern. Sollte keine Einigung zustande kommen, wird das Verfahren fortgeführt. Wie lange das dauern könnte, ist unklar.

Der Investor für das Hotel „Super 8“ und die Stadtverwaltung hatten Beschwerde vor dem sächsischen Oberverwaltungsgericht in Bautzen eingelegt. Grund: Das Dresdner Verwaltungsgericht hatte zuvor die bereits erteilte Baugenehmigung ausgesetzt – der Hotelnachbar hatte Widerspruch eingelegt. Seitdem herrscht Baustopp. Der Nachbar ist offenbar der Ansicht, dass der Neubau deutlich größer ist als die umliegenden Gebäude und sich somit nicht in die Umgebung einfügt. Die Stadt ist der Meinung, dass die erteilte Genehmigung rechtmäßig ist. Der Frankfurter Investor plant ein Hotel mit insgesamt 176 Zimmern. (SZ/sr)

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