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Geisler will Touristen umsteigen lassen

Mehr Gäste in Bus und Bahn zu bekommen, das plant der neue Tourismusverbands-Chef Michael Geisler. Dafür gibt es ein Vorbild. 

Landrat Michael Geisler (Mitte) ist neuer Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz. © Marko Förster

Der Pirnaer Landrat Michael Geisler (CDU) folgt dem Ex-Bundestagsabgeordneten Klaus Brähmig an der Spitze des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz nach.

 Brähmig war nach internen Querelen im Dezember 2018 zurückgetreten. Die Mitglieder wählten Geisler am Montag mit 96 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. In den Vorstand des Verbandes wurden zudem der Hohnsteiner Bürgermeister Daniel Brade (SPD), der Unternehmer Sven-Erik Hitzer (u.a. Festungsgastronomie Königstein), Regina Riedel, Chefin des Romantik Hotels Deutsches Haus in Pirna, und Andreas Gärtner von der Felsenbühne Rathen gewählt. Leer ausgegangen sind ein Vertreter des Tourismusvereins Rosenthal-Bielatal und der Wanderkartenspezialist Rolf Böhm aus Bad Schandau. 

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Geisler sagte, er wolle unter anderem das Problem anpacken, dass zu viele Touristen mit dem Auto in die Sächsische Schweiz fahren. Sein Ziel sei ein ÖTNV – Öffentlicher Touristennahverkehr. So wie Bad Schandau das bereits vorlebe.

Brähmig wurde für sein langjähriges Engagement gewürdigt. Er nahm jedoch weder Dank noch Blumenstrauß an. In einer persönlichen Erklärung sagte er, er brauche keine Krokodilstränen. Erst wenn die Intrigen im Vorstand gegen ihn aufgeklärt werden, sei er bereit, wieder mitzuwirken. Übergangs-Vorsitzender Thomas Kunack, Bürgermeister von Bad Schandau, warnte davor, das Bild des Verbandes nach außen zu beschädigen.

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