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Geld für Neißefilm-Festival und Damastmuseum?

Der Kulturraum der Oberlausitz berät am Donnerstag über die Förderung von Projekten und Einrichtungen.

Symbolbild. © Boris Roessler/dpa

Über 16 Millionen Euro fließen dieses Jahr vom Kulturraum der Oberlausitz als feste Förderung an Zoos, Museen, Bibliotheken und andere Einrichtungen der Landkreise Bautzen und Görlitz. Mit knapp 9,4 Millionen Euro erhalten die drei Theater das meiste Geld. An dieser Verteilung wird sich voraussichtlich auch nichts ändern, wenn der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien am 7. März bespricht, wer künftig von der festen Förderung profitiert und wer nicht. Was, wann und wie bekannt gegeben oder beschlossen wird – das bleibt auf SZ-Nachfrage sehr vage.

Mit der Krabatmühle Schwarzkollm, dem Neiße-Filmfestival in Zittau, Görlitz und anderen Orten sowie dem Soziokulturzentrum Rabryka in Görlitz haben drei Einrichtungen die Grundförderung (institutionelle Förderung) beim Kulturraum beantragt. Ob sie die erhalten, wird vielleicht erst am 3. Mai bekannt gegeben werden. Aber auch das ist offen.

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Auf der Tagesordnung des Kulturraums stehen am Donnerstag aber auch ganz konkrete Punkte. So wird der Kulturkonvent, also das Entscheidungsgremium des Kulturraums, festlegen, ob er reichlich 4.700 Euro gibt für das Haus des Gastes „Blaue Kugel“ in Cunewalde. Dort möchte die Gemeinde ein Kabarett-Zentrum etablieren. Mit der Dresdner Herkuleskeule als Partner wolle man diese beliebte Sparte gern ausbauen, wie Bürgermeister Thomas Martolock sagt. Schon heute gebe es viel Kabarett im Programm mit Künstlern wie Uwe Steimle oder Olaf Schubert.

Zudem beraten die Konventsmitglieder über die finanzielle Unterstützung für die weitere Neugestaltung des Großschönauer Damastmuseums sowie für ein neues Konzept des Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbundes.

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