merken

Pirna

Geld für Lärmschutz im Elbtal bewilligt

56 Millionen Euro stehen für die Bahnstrecke zur Verfügung. Eine Unterschrift fehlt aber noch.

Die S-Bahnen verursachen wenig Lärm, die zahlreichen Güterzüge jedoch sind laut, Lärmschutz ist im Elbtal unbedingt nötig.
Die S-Bahnen verursachen wenig Lärm, die zahlreichen Güterzüge jedoch sind laut, Lärmschutz ist im Elbtal unbedingt nötig. © Archivfoto: Marko Förster

Es gibt berechtigte Hoffnung für die lärmgeplagten Anwohner entlang der Bahnstrecke im Elbtal zwischen Coswig und Schöna. 

Wie das sächsische Wirtschaftsministerium und sein Chef Martin Dulig (SPD) informieren, könne mit den zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen an den Bahnstrecken im Elbtal noch in diesem Jahr begonnen werden. Nachdem der Bund die Finanzierungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn (DB) gezeichnet hat, sei jetzt auch die Finanzierungsvereinbarung zwischen Sachsen und der DB unterschriftsreif.

Görlitz – Immer eine Reise wert

Die Stadt Görlitz wird von vielen als „Perle an der Neiße“ oder „schönste Stadt Deutschlands“ bezeichnet. Warum? Das erfahren Sie hier.

„Ich freue mich, dass nach langen, aufwendigen Untersuchungen und Verhandlungen jetzt endlich die Maßnahmen beginnen können und damit die gegenüber den betroffenen Bürgern gemachten Zusagen nach mehr Lärmschutz eingelöst werden“, sagt Verkehrsminister Martin Dulig. „Der Lärmschutz an Bahntrassen ist nicht nur unter gesundheitlichen Aspekten für die Anwohner wichtig, sondern auch, um die Akzeptanz der Menschen für mehr Verkehr auf der Schiene zu erhöhen.“

Bereits 2015 hatten sich Bund, Deutsche Bahn und Freistaat Sachsen dazu verständigt, für die besonders vom Schienenlärm betroffenen Orte im Elbtal zwischen Dresden und der Bundesgrenze Deutschland/Tschechien sowie im Bereich Coswig/Weinböhla zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen, die über den gesetzlichen Lärmschutz hinausgehen, zu finanzieren.

Sie haben einen Gesamtwert von rund 56 Millionen Euro, die von Bund und Freistaat (rund 8,6 Millionen Euro) getragen werden. Dieser Anteil Sachsens an der Finanzierung der Baumaßnahme entspricht der Höhe der Planungskosten (18 Prozent), die der Bund allein finanziert. (SZ/per)