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Bischofswerda

Geld für Menschen mit Behinderung

Die Weihnachtsaktion der Enso bringt einem Verband mit Sitz in Bischofswerda 500 Euro. Neben dem Losglück half auch ein Unternehmen aus Neukirch.

Der Blinden- und Sehbehindertenverband des Landkreises Bautzen kann sich über eine Spende freuen.
Der Blinden- und Sehbehindertenverband des Landkreises Bautzen kann sich über eine Spende freuen. © dpa

Bischofswerda/Neukirch. Über 500 Euro können sich die Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenverbandes im Landkreis Bautzen freuen. Vertreter des Energieversorgers Enso und der Käppler und Pausch GmbH Neukirch übergaben die Spende am Dienstag in der Bischofswerdaer Kreisgeschäftsstelle des Verbandes.

Im Rahmen seiner Weihnachtsaktion stellte der regionale Energieversorger aus Dresden 10.000 Euro für karitative Vereine bereit. Geschäftspartner konnten Vorschläge unterbreiten, wem das Geld zugutekommen soll. 110 Vorschläge gingen bei der Enso ein, aus denen die 20 Preisträger ausgelost wurden, darunter auch der Blinden- und Sehbehindertenverband. Vorgeschlagen wurde er von dem Neukircher Metallverarbeitungsunternehmen. Sandra Köhler, bei Käppler & Pausch fürs Marketing zuständig, erklärte gegenüber der SZ: „Als regional verwurzeltes Unternehmen engagieren wir uns für verschiedene gemeinnützige, soziale und karitative Institutionen der Region. Neben Kitas und Schulen der Region fördern wir insbesondere Vereine, die gesundheitlich benachteiligten Menschen eine Perspektive und Zukunft ermöglichen.“

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Geld wird aufgeteilt

Der Blinden- und Sehbehindertenverband wird das nachträgliche Weihnachtsgeld, entsprechend der Mitgliederzahlen, auf seine vier Regionalgruppen in Bautzen, Kamenz, Hoyerswerda und Bischofswerda aufteilen, sagte Ingrid Kretschmar. Die Bischofswerdaerin leitete viele Jahre den Kreisverband und ist jetzt Ehrenmitglied im Vorstand. Das Geld wird für Veranstaltungen eingesetzt, beispielsweise um dem Referenten nach einem Vortrag zu danken, Museumsbesuche oder Ausflüge mit zu finanzieren. Dem Kreisverband gehören 86 Mitglieder und 20 Fördermitglieder an. „Wir engagieren uns aber nicht nur für blinde und sehbehinderte Menschen“, betont Ingrid Kretschmar. Auch ältere Menschen und Leute mit Handicap, aber ebenso Familien, die mit Kinderwagen unterwegs sind, habe man im Blick, wenn man für Verbesserungen im Alltag kämpft – von abgesengten Bordsteinen bis zu akustischen Signalen an Verkehrsampeln. (SZ)

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