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Dresden

Geld für Striesener Studentenwohnheim

Das Haus an der Borsbergstraße muss dringend saniert werden. Außen wird sich aber vorerst nichts verändern. 

Die graue Fassade bleibt, innen werden Leitungen und Bäder erneuert.
Die graue Fassade bleibt, innen werden Leitungen und Bäder erneuert. © Studio Demmler

Es ist eines der wenigen großen Gebäude in Striesen, das noch nicht saniert ist. Äußerlich wird die graue Fassade des Studentenwohnheims in der Borsbergstraße 34 wohl auch weiterhin den Anblick prägen. Aber im Inneren soll sich demnächst einiges verändern: Das Studentenwerk Dresden kündigt an, dass das Striesener Wohnheim teilsaniert wird. Konkret sollen die Wasserleitungen erneuert werden, das ist nach Angaben des Studentenwerks dringend nötig. Damit verbunden ist die Sanierung sämtlicher Sanitäreinrichtungen. Um den Bedarf an größeren Wohnungen für Familien abzudecken, sollen außerdem Einzelzimmer zusammengelegt werden, sodass Studenten mit Kindern eigene Apartments beziehen können.

Diese Sanierungs- und Umbauarbeiten kann das Studentenwerk aber nicht komplett allein finanzieren. Deshalb investiert der Freistaat Geld in das Bauprojekt. Zuletzt hatte der Landtag eine deutliche Erhöhung dieser Mittel beschlossen. Demnach erhalten die sächsischen Studentenwerke in diesem Jahr Zuschüsse von insgesamt fünf Millionen Euro, 1,8 Millionen Euro bekommt das Dresdner Studentenwerk.

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Das vergibt immer in den Sommermonaten gut 2.000 der insgesamt 6.000 Zimmer für Studenten, die im Wintersemester ihr Studium in Dresden, Zittau oder Görlitz aufnehmen. Für sie stehen 33 Wohnheime in Dresden und Tharandt zur Verfügung. Ein Drittel der Wohnheimplätze ist an ausländische Studenten vermietet.