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Geld für zwei Bautzener Schulen

An der Curieschule gehen die Bauarbeiten zu Ende. Bei der Fichteschule geht es in diesem Jahr erst richtig los.

© Uwe Soeder

Frances Scholz

Bautzen. Bildung steht bei der Bautzener Stadtverwaltung ganz oben auf der Prioritätenliste. Deshalb sind im Haushalt 2016 vor allem Gelder für den Ausbau zweier Schulen vorgesehen. In die Fichteschule fließen in diesem und nächsten Jahr mehr rund 3,4  Millionen Euro. In die Curieschule investiert die Stadt in diesem Jahr mehr als eine halbe Millon Euro.

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Die Arbeiten an der Curieschule in Gesundbrunnen laufen schon seit 2012. Dieses Jahr sollen sie enden. Geld wird nun vor allem für die Ausstattung ausgegeben.
Die Arbeiten an der Curieschule in Gesundbrunnen laufen schon seit 2012. Dieses Jahr sollen sie enden. Geld wird nun vor allem für die Ausstattung ausgegeben. © Uwe Soeder

An der Curie-Grundschule laufen die Arbeiten schon seit 2012. Das Gebäude wird in Etappen erneuert. Die Fassade, das Dach, die Innenräume wurden bereits angepackt. Momentan laufen noch Arbeiten auf dem Außengelände. Dort entsteht nicht nur eine moderne Sportanlage mit Bolzplatz, sondern auch ein Abenteuerspielplatz. In diesem Jahr steht aber vor allem Geld für die Schulausstattung zur Verfügung, beispielsweise für neue Möbel in den Klassenzimmern. Jetzt kommen aber noch zusätzliche Verbesserungen dazu. „Der Eingangsbereich der Schule sollte ursprünglich so bleiben, wie er war. Doch durch die Bauarbeiten und die Baufahrzeuge sind die alten DDR-Betonplatten stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Sie müssen ersetzt werden“, erklärt Falko Wendler, Leiter des Hoch- und Tiefbauamtes.

Zusätzliche Verbesserungen

Deshalb stimmte der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch einer Änderung des ursprünglichen Baubeschlusses zu. Diese Änderung beinhaltet, dass nicht nur der Eingangsbereich schöner wird. Auch das Computerkabinett bekommt neue Möbel. Zudem sind Miniküchen in den Horträumen geplant. Eine Gegensprechanlage mit Videoüberwachung ist ebenfalls vorgesehen. Insgesamt sollen diese zusätzlichen Verbesserungen rund 140 000 Euro kosten. „Diese Maßnahmen können mit dem ursprünglich geplanten Budget finanziert werden“, sagt Falko Wendler.

Sind die Arbeiten geschafft, sollen die Curieschüler nach den Sommerferien in ihre Schule zurückkehren. Momentan lernen sie noch im Ausweichquartier an der Gagarinschule.

In die sollen im Anschluss die Fichteschüler umziehen. Dann können an ihrer Schule die Bauarbeiten beginnen. Geplant ist ein Hortanbau. Dadurch soll die Doppelnutzung von Schulbetrieb und Hortbetreuung zu reduziert werden. Im Frühjahr starten bereits die Arbeiten am Rohbau.

Eigener Eingang für den Hort

Das moderne Gebäude wird zweigeschossig mit einem Flachdach. Es besteht aus Erdgeschoss und Kellergeschoss. Im Keller entstehen drei große Gruppenräume und Toiletten für Kinder und Lehrer. Im Erdgeschoss soll es einen neuen Speiseraum geben. Dieser befindet sich bisher im Keller der Grundschule. Auch eine Kinderküche wird im Hortanbau geschaffen. Alle Räume bekommen eine Fußbodenheizung. Der Hort erhält zudem einen eigenen Eingang.

Steht das neue Gebäude, beginnen die Arbeiten in der Schule. Die Stadtverwaltung will aber keine komplette Sanierung. Nur Räume, die eine neue Funktion erhalten und in denen der Brandschutz verbessert werden muss, werden saniert. So werden zum Beispiel spezielle Brandschutztüren eingebaut. Die Pläne sehen eine Wärmedämmung im Fußboden des Dachgeschosses sowie die Erneuerung des Schallschutzes vor. Läuft alles nach Plan, sollen die Fichteschüler zum Schuljahr 2017/18 in das Haus zurückkehren.

Geld auch für Straßenbau

Die Arbeiten an den beiden Bautzener Grundschulen sind aber nicht die einzigen Investitionen. Insgesamt will die Stadt in diesem Jahr 7,4 Millionen Euro ausgeben. Auch in den Straßenbau fließt Geld. „Wir planen 2,1 Millionen Euro für den Ausbau der Schliebenkreuzung, der Taucherstraße, des August-Bebel-Platzes und die Verlängerung der Nikolaus-Otto-Straße im Gewerbegebiet Salzenforst“, sagt Bautzens Finanzbürgermeister Robert Böhmer.

Für die Kita am Schützenplatz sind bis 2019 Mittel in Höhe von 3,1 Millionen Euro eingeplant. Im Jahr 2020 sollen dort nochmals 1,8 Millionen Euro ausgegeben werde. Auch die Mönchsruine will die Stadt 2016 anpacken. 434 000 Euro sind dafür dieses Jahr vorgesehen. 2017 kommen noch mal 300 000 Euro dazu. Robert Böhmer bleibt trotz guter Haushaltslage kritisch: „Der gute Konjunkturzyklus könnte irgendwann ein Ende haben. Deshalb müssen wir eine besonnene Haushaltspolitik führen und können auch in Zukunft keine Geschenke machen.“