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Geld fürs Steinhaus

Die Stadt Bautzen gibt 250 000 Euro für die Vereinsarbeit. Damit kann ein Teil der hohen Betriebskosten bezahlt werden.

© Wolfgang Wittchen

Die Stadt Bautzen schließt für den Betrieb des Steinhauses mit dessen Trägerverein eine neue Zielvereinbarung ab. In seiner Sitzung am Mittwochabend hat der Stadtrat dafür grünes Licht gegeben. Die Verwaltung stellt demnach rund 250 000 Euro aus ihrem Haushalt für das Gesamtbudget des Vereins in Höhe von etwa 900 000 Euro zur Verfügung. Damit beteiligt sie sich an der Förderung der Vereinsarbeit und steuert einen Betriebskostenzuschuss bei. „Der hat sich trotz höherer Energieeffizienz in dem sanierten Gebäude erhöht, weil unter anderem für Aufzug und Heizung Wartungsverträge abgeschlossen wurden“, erklärt Steinhaus-Geschäftsführer Torsten Wiegel.

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Inhaltlich regelt die Vereinbarung die Organisation und Art und Weise der Kooperation zwischen Stadt und Trägerverein des vor wenigen Wochen wiedereröffneten soziokulturellen Zentrums an der Steinstraße 37. Dabei geht es um die offene Kinder- und Jugendarbeit, die Sozialarbeit sowie die generationsübergreifende Kulturarbeit. „Zur offenen Kinder- und Jugendarbeit gibt es erstmals klare Vereinbarungen, wer welche Arbeiten übernimmt“, sagt Torsten Wiegel. Der Landkreis Bautzen, der ebenso zu den Geldgebern gehört, habe zudem weniger Personal finanziert, als der Verein vorgehalten hat. Im Jugendhilfeausschuss des Landkreises habe dies regelmäßig zu Streit geführt, doch auch dies sei durch die neue Vereinbarung geklärt, so Wiegel. (StS)