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Geld gegen Asylwohnung

Bis Ende Januar erwartet Dresden rund 400 Flüchtlinge pro Woche. Mit bis zu 5 000 Euro sollen private Vermieter nun geködert werden.

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© dpa

Für die Stadt wird es immer schwieriger, neu ankommende Asylbewerber unterzubringen. Im Dezember und Januar erwartet das Rathaus wöchentlich etwa 400 Menschen, die aus den Erstaufnahmeein- richtungen des Freistaats zugewiesen werden. Dies teilt ein Rathaussprecher mit. Bislang waren es zwischen 100 und 200 pro Woche. Die Stadt appelliert deshalb an alle Eigentümer, leer stehenden Wohnraum anzubieten. Bislang scheinen noch nicht wirklich viele Angebote vorzuliegen.

Um Vermieter zu locken, soll eine einmalige Landesförderung in Höhe von 3 000 bis 5 000 Euro pro Wohnung gezahlt werden. Bedingung: Die Stadt darf darin mindestens fünf Jahre lang Flüchtlinge unterbringen. Gesucht werden leer stehende Mietwohnungen aller Größen, die möglichst sofort nutzbar sind. Die Räume müssen beheizbar sein, Ofenheizungen würden nicht akzeptiert. Ein Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche ist die Mindestanforderung. Untergebracht werden sollen in den Wohnungen vor allem Männer aus Syrien, Afghanistan, Kosovo, Irak und weiteren Ländern. Angebote können beim Liegenschaftsamt oder per E-Mail eingereicht werden. (SZ/two)

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