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Geld reicht nicht für ganze Straße

In Klipphausen will die Gemeinde Cunewalde 100 Meter Fahrbahn erneuern. Vorerst kann sie aber nur einen Abschnitt bauen.

© dpa

Cunewalde. Die Straße im Cunewalder Ortsteil Klipphausen soll jetzt in einem weiteren Abschnitt erneuert werden. Eigentlich hatte die Gemeinde vor, eine 100 Meter lange Strecke instand zu setzten. Allerdings reicht das dafür zur Verfügung stehende Geld nicht aus, weil die Kosten viel höher sind als veranschlagt.

„Aufgrund der gegenwärtigen Konjunktur in der Bauwirtschaft liegen die Angebotspreise erheblich über dem Kostenvoranschlag des Planungsbüros“, sagt der Cunewalder Bürgermeister Thomas Martolock (CDU). Deshalb will die Gemeinde den zur Erneuerung vorgesehenen Bereich in zwei Bauabschnitte zu unterteilen und jetzt nur den ersten erledigen. Über eine entsprechende Beschlussvorlage hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch zu entscheiden. Die Verwaltung schlägt vor, dass die Zittauer Firma Osteg den Auftrag über rund 80 000 Euro erhält.

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Cunewalde will die Arbeiten an der Straße in Klipphausen zum größten Teil mit Geld bezahlen, das der Freistaat Sachsen für Instandsetzung- und Erneuerungsmaßnahmen zur Verfügung stellt. Für dieses Jahr wurden der Gemeinde reichlich 67 000 Euro bewilligt. Hinzu kommen Eigenmittel. Die Baumaßnahme soll Anfang Oktober beginnen und bis Ende November abgeschlossen sein. Thomas Martolock ist zuversichtlich, dass Cunewalde kommendes Jahr wieder Geld vom Freistaat erhält und dann den zweiten Abschnitt der Klipphausen-Straße erneuert kann. (SZ/ks)

Die Sitzung des Cunewalder Gemeinderates findet am Mittwoch ab 18 Uhr im Gemeinde- und Bürgeramt statt. Sie ist öffentlich.