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Arbeit und Bildung

Schon mal fürs Studium vorsorgen

Wenn Eltern für die akademische Ausbildung ihrer Kinder aufkommen, kann das teuer werden. Verbraucherschützer haben Spar-Tipps.

Schwein gehabt? Hoffentlich auch, wenn es um die Finanzierung des Studiums der Kinder geht.
Schwein gehabt? Hoffentlich auch, wenn es um die Finanzierung des Studiums der Kinder geht. © AdobeStock

Ein durchschnittliches Bachelorstudium kostet Eltern bis zu 35.000 Euro Unterhalt. Wer nicht so viel Geld auf der hohen Kante hat, und weiß, dass der Nachwuchs wohl auch kein Bafög bekommen wird, sollte sich frühzeitig Gedanken um die Studienfinanzierung des Kindes machen. Das rät die Verbraucherzentrale. Geld auf ein Tagesgeldkonto oder ein Sparbuch einzuzahlen, sei angesichts magerer Zinsen freilich keine gute Option. Ähnlich sieht es aus Expertensicht beim Festgeld aus. Als lukrativer gelten demnach Sparpläne auf Indexfonds, sogenannten ETFs, die einen Aktienindex wie den MSCI World oder den DAX nachbilden. Weil das Geld über einen sehr langen Zeitraum Monat für Monat angespart wird, lassen sich Turbulenzen am Aktienmarkt besser ausgleichen. Viele Fondsgesellschaften bieten Sparpläne schon ab 25 oder 50 Euro im Monat an. Das mache es Eltern leichter, auch in finanziell schwierigeren Zeiten weiter einzuzahlen, so die Verbraucherschützer.

Diese Art von Sparplänen ist außerdem flexibel. Die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit, Raten auszusetzen oder – im Gegenteil –die Einzahlungen zu erhöhen. Um Fonds zu kaufen und zu verwalten braucht es ein entsprechendes Bankdepot. Das können Eltern auf ihren eigenen Namen eröffnen, oder sie wählen ein Kinderdepot aus, das sie bis zur Volljährigkeit des Nachwuchses selber verwalten.

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Die sogenannten Ausbildungsversicherungen sind eine besondere Form der kapitalgebenden Lebensversicherung. Die Policen kombinieren Risikoschutz und Geldanlage. Sie sichern den Tod der Eltern finanziell ab und sollen die Kosten einer Berufsausbildung decken. Manche Produkte beinhalten zusätzlich einen Invaliditäts- oder Unfallschutz. Die Verbraucherzentralen raten trotzdem von solchen Kombinationen ab, weil die Risiken oft nicht ausreichend abgesichert sind und hohe Abschluss- und Verwaltungsgebühren die Rendite schmälern. Außerdem sind solche Versicherungen wenig flexibel. Wer das Guthaben vor Vertragsende ausgezahlt bekommen möchte, muss mitunter hohe Abschläge in Kauf nehmen.

www.verbraucherzentrale-sachsen.de

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