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SOE: Verdreckte Geldautomaten

Frei zugängliche Automaten wie der in Dohna sind Zufluchtsort für Insekten. Gut für die Tierchen, schlecht für die Kunden. Doch die Sparkasse hat reagiert.

Eklig: Der Geldautomat auf der Mügllitztalstaße in Dohna. Inzwischen wurde er gereinigt.
Eklig: Der Geldautomat auf der Mügllitztalstaße in Dohna. Inzwischen wurde er gereinigt. © Daniel Schäfer

Geld stinkt nicht, sagt man. Nur dreckig ist es manchmal. Vor allem, wenn man es am Automaten auf der Dohnaer Müglitztalstraße holt. Der war am vergangenen Donnerstag ekelerregend von Insekten, Spinnweben, Vogelkot und anderen unappetitlichen Dingen besetzt.

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„Wir geben zurück, was wir erhalten haben“
„Wir geben zurück, was wir erhalten haben“

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Das hatte auch die Ostsächsische Sparkasse Dresden gemerkt. "Gerade in diesem Sommer nehmen wir verstärkt wahr, dass Insekten und kleine Spinnen hinter unseren Geldautomaten Schutz suchen", sagt der stellvertretende Unternehmenssprecher Marcus Herrmann. "Unserer Erfahrung nach ist das in besonders nassen Jahren der Fall, der übermäßige Regen treibt die Tiere ins Trockene." Gut für die Tierchen, schlecht für den Sparkassenkunden.

Dreck-Automaten melden

Doch die Sparkasse hat es nicht bei der Feststellung belassen, sondern gehandelt. Der Reinigungsplan wurde angepasst. Statt die Automaten wie sonst einmal im Monat zu reinigen und zu warten, gibt es jetzt Sonderreinigungstage. In deren Genuss kam am Freitag auch der Dohnaer Automat. Für weitere Hinweise verdreckter Automaten ist die Sparkasse dankbar.

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