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Geld vom Bund für Kita-Bau

Im evangelischen Kinderhaus Gabenreich gibt es Ende Oktober ein neues Gruppenzimmer für 18 Mädchen und Jungen.

© Symbolfoto: dpa

Von Ines Scholze-Luft

Weinböhla. Landrat Arndt Steinbach (CDU) ist beeindruckt von der Morgenrunde. Um 9 Uhr am Freitag haben ihn Kinder und Erzieherinnen der evangelischen Kita auf der Hauptstraße in Weinböhla in ihrem Morgenkreis begrüßt.

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Einfach Spitze, dass du da bist, singen Kleine und Große ganz innig. Auch an die Besucher gerichtet, zu denen neben Pfarrer Norbert Reißmann der Bürgermeister Siegfried Zenker (CDU), Hauptamtsleiterin Julia Schneider und Jürgen Held vom Dresdner Architekturbüro Schaufel zählen.

Es geht um die Erweiterung der Kita, genauer, um das Geld dafür. Der Landrat hat den Fördermittelbescheid dabei. Dass er ihn persönlich überbringt, hängt mit der Summe zusammen. Immerhin 337 500 Euro gibt es aus Bundesmitteln, der Landkreis hat noch mal 33 750 Euro dazugelegt, die Gemeinde ihrerseits 58 750 Euro. Der Träger, die Kirchgemeinde, gibt 20 000 Euro. Macht insgesamt 450 000 Euro. Für ein neues Gruppenzimmer anstelle der einstigen offenen, wenig genutzten Terrasse auf der Südseite des vor zwölf Jahre errichteten Gebäudes.

Dass so 18 neue Kinderkrippen- und -gartenplätze entstehen, ist auch dem Bürgermeister sehr wichtig. Damit ist der Bedarf erst einmal gedeckt, sagt er. Aber die Gemeinde verzeichnet ständig Zuzug, gibt er zu bedenken. Wobei es schwer vorauszusagen sei, wie sich die Nachfrage nach Kitaplätzen entwickelt.

Vorerst warten alle auf den 31. Oktober. Dann nämlich soll der Erweiterungsbau eingeweiht werden. Und wenn zu diesem Zeitpunkt auch noch die entsprechende Betriebserlaubnis vorliegt, könnte es am 1. November direkt losgehen im neuen Gruppenzimmer, sagt Pfarrer Reißmann. Die Erzieherinnen sind auch schon da. Deren Zahl in der Kita würde sich von elf auf mindestens 13 vergrößern, die der Plätze für die Kinder von 65 auf 83.

Über das nahe Bauziel freut sich auch Architekt Held vom Dresdner Büro Schaufel. Das hat 2003 schon den damaligen Kita-Neubau geplant und jetzt die nicht ganz einfache Erweiterung übernommen.