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Geldsegen durch Töpferstempel

Die Spendenaktionen des Töpferfestes haben 760 Euro eingespielt. Darüber freuen sich nicht nur die Neukircher Kitas.

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© Wolfgang Schmidt

Von Wolfgang Schmidt

Neukirch. Die Organisatoren des 28. Neukircher Töpferfestes konnten jetzt 760 Euro an gemeinnützige Einrichtungen im Ort übergeben. 400 Euro stammen aus dem Verkauf der mit einem Postsonderstempel versehenen Bildpostkarten und 360 Euro vom Versteigerungserlös des Tombola-Kruges. Der wurde von Björn Bloch aus dem Neukircher Niederdorf ersteigert.

Die 360 Euro aus der Versteigerung wurden dem Förderverein der örtlichen Oberschule „Am Valtenberg“ zugesprochen. Das Geld soll zur Anfertigung von Logos für die Schulkleidung verwendet werden, wie Janette Werner, Vorsitzende vom Schulförderverein, sagte. Jeweils 200 Euro aus dem Verkauf der Bildpostkarten konnten den beiden Neukircher Kindertagesstätten übergeben werden. Im Naturkinderhaus „ Querx Valentin“ der Volkssolidarität werden dafür Legobausteine gekauft. Im DRK-Heimatkindergarten „Zur kleinen Feuerwehr“ wird das Geld zur Neuanschaffung eines CD-Players und Fotoapparates verwendet.

„Mit dieser Spende an die Kindertagesstätten wollen wir auch den Erzieherinnen der beiden Kindertagesstätten danken. Während der Festtage unterstützten sie uns, indem sie Basteln und Malen für die kleinen Besucher anboten“, sagt Meister Karl Louis Lehmann jun., einer der beiden Geschäftsführer der Neukircher Kunsttöpferei. Und die Zahlen können sich sehen lassen. Allein durch den Verkauf der ge- stempelten Bildpostkarten konnten in den vergangenen 18 Jahren Spenden in Höhe von 7 400 Euro eingenommen und schließlich vergeben werden.

Schutzpatron auf dem Stempel

Das Projekt eines Postsonderstempels, das zum Töpferfest gehört, wurde von Jens Riedel 1998 initiiert. Damit fügte er einen besonderen Farbtupfer in das Festgeschehen ein. „Mein Anliegen aber ist, die finanziellen Erlöse gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen“, sagt der jetzt 53-jährige Neukircher.

Möglich wurde die Herstellung des 2017-er Poststempels, weil Jens Riedel von mehreren Sponsoren unterstützt wurde. Das Motiv des Stempelbildes war die stilisierte Darstellung von Ritter Rupprecht. Als Schutzpatron der Töpferfeste erschien er zum Fest auch wieder persönlich und unterhielt die Gäste mit Wissenswerten um das alte Keramikerhandwerk.