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Gemeinde hält Steuern konstant

Obwohl die Kommune mit höheren Hebesätzen wohl noch mehr Geld einnehmen könnte, soll dieser Schritt ausbleiben.

© Symbolfoto: dpa

Wülknitz. Die Gemeinde lässt ihre Steuersätze bei Gewerbesteuer und Grundsteuern auch in diesem Jahr unangetastet. Die Gemeinde wolle damit Verlässlichkeit ausstrahlen, sagte Bürgermeister Hannes Clauß (parteilos) beim Beschluss des Haushaltes für das laufende Jahr. Trotz der vergleichsweise moderaten Hebesätze geht die kleine Gemeinde auch für dieses Jahr wieder von erklecklichen Einnahmen aus. Die Gewerbesteuer allein soll wieder 1,3 Millionen Euro und damit die Hälfte der jährlichen Wülknitzer Gesamterträge einbringen. Über die Grundsteuern will die Gemeinde laut Finanzplan 2018 etwa 178 000 Euro einnehmen.

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Da Wülknitz als finanzkräftige Gemeinde gilt, muss sie aber auch wieder einen Teil ihrer hohen Einnahmen als sogenannte „Reichensteuer“ ans Land abgeben, das das Geld dann an finanzschwache Kommunen umverteilt: Laut Haushaltsplan sollen es in diesem Jahr knappe 300 000 Euro sein.

Die Hebesätze in Wülknitz betragen für die Grundsteuer A 290 Prozent, Grundsteuer B 280 Prozent und für die Gewerbesteuer 380 Prozent. In Gröditz sind es 300, 430 und 420 Prozent, in der Röderaue 330, 400 und 390 Prozent. (SZ)