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Gemeinde überprüft Trinkwasser

Die Gemeinde Lampertswalde lässt derzeit den Säuregehalt des Trinkwassers aus ihrem kommunalen Wasserwerk untersuchen. Da der pH-Wert zu niedrig lag, war die Kommune vom Landratsamt aufgefordert worden, eine Entsäuerungsanlage einzubauen.

Die Gemeinde Lampertswalde lässt derzeit den Säuregehalt des Trinkwassers aus ihrem kommunalen Wasserwerk untersuchen. Da der pH-Wert zu niedrig lag, war die Kommune vom Landratsamt aufgefordert worden, eine Entsäuerungsanlage einzubauen. Die 10 000 Euro teure Anlage läuft seit Jahresbeginn – nun soll überprüft werden, ob sie auch funktioniert. „Wir haben mit Mühlbach den am weitesten vom Wasserwerk entfernten Versorgungspunkt ausgewählt, weil sich die Zusammensetzung des Trinkwassers in den Rohrleitungen noch verändert“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Hoffmann. Die Tatsache, dass das Wasser zu sauer ist, bringt zwar keine unmittelbaren gesundheitlichen Gefährdungen mit sich. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass es in den häuslichen Leitungssystemen Kupferrohre korrodieren lässt, wobei schädliche Salze gebildet werden können. Deshalb dringen die Hygiene-Behörden auf die Einhaltung des vorgeschriebenen Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichts. Die Gemeinde Lampertswalde hat das Wasserwerk 1990 übernommen, als der damalige staatliche Wasserversorgungsbetrieb in Liquidation ging. An das kleine Trinkwassernetz sind neben den drei Ortsteilen auch die Firmen im Gewerbegebiet angeschlossen. Das Wasserwerk versorgt knapp 400 Haushalte. (mm)

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