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Gemeinderat stimmt Erbbaurechtsvertrag zu

Der Vertrag mit der Awo Pirna gGmbH über den für den Kita-Neubau in Boxdorf benötigten Grund und Boden soll über 66 Jahre laufen.

© dpa

Moritzburg. Das Votum des Moritzburger Gemeinderates in seiner jüngsten Sitzung war ein weiterer Schritt, damit der Bauherr und künftige Träger des neuen Kinderhauses Fördermittel für das Vorhaben beantragen kann.

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Die jährliche Höhe des von der Awo Kinder- und Jugendhilfe gGmbH an die Gemeinde Moritzburg zu zahlenden Erbbauzinses beläuft sich demnach auf vier Prozent des gutachterlich festgestellten Verkehrswerts des benötigten gemeindeeigenen Grundstücks. Im Jahr sind das 10 141 Euro. Der Erbbaurechtsvertrag kann rückgängig gemacht werden, wenn das Bauvorhaben wegen ausbleibender Fördermittel nicht innerhalb des vereinbarten Zeitraums realisiert werden kann.

Bereits Ende November letzten Jahres war bei nur zwei Enthaltungen vom Gemeinderat der vierten Fortschreibung der Finanzierungsvereinbarung zum Bau des neuen Kinderhauses im Ortsteil Boxdorf zugestimmt worden. Vorausgegangen waren dieser deutlichen Entscheidung in den Wochen und Monaten davor zahlreiche intensive Gespräche. Denn seit der Entscheidung im Mai 2013, dass die Awo das neue Haus bauen soll, waren die Kostenberechnungen explodiert.

Aktuell belaufen sich diese auf 5,339 Millionen Euro. Nach den gegenwärtigen Stand ist mit einer Förderung in Höhe von 2,493 Millionen Euro zu rechnen. Die Awo übernimmt laut Finanzierungsvertrag 524 000 Euro. Entstehen sollen 186 Plätze für Kinderkrippen- und Kindergartenkinder. Die Hortkinder werden, wie jetzt auch, in Reichenberg betreut. (SZ/gör)