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Bautzen

Gemeindesaal nimmt Gestalt an

Die katholische Pfarrgemeinde errichtet in Schirgiswalde einen modernen Neubau. Wichtige Schritte sind dabei schon erledigt. Aber etwas fehlt noch.

Wie das neue Gemeindezentrum in Schirgiswalde einmal aussehen wird, ist jetzt schon gut zu erkennen. Im Obergeschoss entsteht ein großer Saal. © SZ/Uwe Soeder

Schirgiswalde. Wie das neue Gemeindezentrum der katholischen Pfarrgemeinde in Schirgiswalde nach der Fertigstellung aussehen wird, ist jetzt schon gut zu erkennen. Zu den aktuellen Arbeiten gehört das Verlegen der Platten für die Decke des zweiten Geschosses, die zugleich das Dach bildet. „Die Baufortschritt liegt im Terminplan“, sagt Patric Jung, der sich als Mitglied des Kirchenrates um das Projekt kümmert.

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Die Arbeiten begannen im Februar mit dem Abriss des Elisabeth-Heims. Weil das alte Gebäude in schlechtem Zustand und eine Sanierung wirtschaftlich nicht sinnvoll war, hat sich die Kirchgemeinde für einen Neubau am Kirchberg entschieden. Die Bodenplatte dafür wurde im April gegossen, sodass Ende des selben Monats die feierliche Grundsteinlegung erfolgen konnte. Anschließend betonierten die Bauarbeiter die Wände des am Hang stehenden Gebäudes, die von Erde berührt werden. Alle anderen wurden aus Ziegeln gemauert. Nach dem Verlegen der ersten Decke gingen die Arbeiten am zweiten Geschoss zügig weiter. „Parallel dazu erfolgten das Abdichten und Dämmen der Kelleraußenwände. Außerdem wurden die Baugrube wieder verfüllt und dabei die Ver- und Entsorgungsleitungen an das Gebäude herangeführt“, berichtet Patric Jung.

Spenden erbeten

Der Neubau soll, wenn alles planmäßig läuft, ab kommendem Frühjahr nutzbar sein. Er bekommt einen großen Saal. Dieser ist zweimal teilbar, sodass unterschiedlich große Räume separat genutzt werden können. Daneben entstehen eine Küche und ein kleiner Lagerraum. Im Untergeschoss gibt es künftig eine Garage für Technik des Friedhofsmeisters und einen Jugendraum. Die Sanitäranlagen im Gebäude sind nicht nur für die Nutzer des Gemeindezentrums gedacht, sondern auch für Besucher des benachbarten Friedhofes und der katholischen Kirche. Neu ist, dass sie künftig auch für Behinderte geeignet sind. Die große Fensterfläche in der oberen Etage des Neubaus lässt sich öffnen, sodass der Saal und das Außengelände gemeinsam genutzt werden können, zum Beispiel für Gottesdienste im Freien. Wie bisher schon im alten Elisabeth-Heim werden auch im Neubau nicht nur vielfältige Zusammenkünfte von Mitgliedern der Pfarrgemeinde stattfinden, sondern auch öffentliche Veranstaltungen – zum Beispiel die Weihnachtskrippen-Ausstellung und die Hobby-Schau, die immer viele Besucher aus Schirgiswalde und der Umgebung anziehen.

Ermöglicht wird das Projekt durch EU-Fördergeld aus dem Leader-Programm für die Entwicklung des ländlichen Raumes und durch die finanzielle Beteiligung des Bistums Dresden-Meißen. Die Pfarrgemeinde Schirgiswalde muss einen Eigenanteil von rund 200 000 Euro aufbringen. Das soll über Spenden geschehen. Bis Ende Mai sind fast 62 000 Euro zusammen gekommen. Bis zum Ziel ist es also noch ein Stück.

Spenden können auf das Konto der katholischen Pfarrgemeinde Schirgiswalde eingezahlt werden. Die IBAN lautet DE61 7509 0300 0008 2832 14. Als Verwendungszweckeck ist „Gemeindezentrum“ anzugeben.

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