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Gemeinsame Sache für Radler

Um bessere Bedingungen für Rad- und Fußgängerverkehr zu schaffen, wollen sächsische Städte zusammenarbeiten. Den Anfang machen sie in Bautzen.

Über bessere Bedingen für Radfahrer wurde diskutiert. © dpa/Jens Böhme

Bautzen. Bürgermeister und weitere Vertreter sächsischer Städte reisten vorige Woche in Bautzen an – zwar nicht per Rad, obwohl es genau darum ging: die Förderung des Rad- und Fußgängerverkehrs in den Kommunen. Unter Federführung von Bautzens OB Alexander Ahrens (SPD) wurde eine Arbeitsgemeinschaft gegründet. Ziel ist die Verbesserung der kommunalen Zusammenarbeit im Bereich des Rad- und Fußverkehrs. Dabei geht es um gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, aber auch um die Beratung zu Fördermöglichkeiten und Weiterbildungen sowie den Austausch zu verkehrsrechtlichen und -planerischen Neuerungen. Zu den Gründungskommunen zählen neben Bautzen die Städte Borna, Limbach-Oberfrohna, Meißen, Niesky, Pirna, Radeberg, Radebeul und Zittau.

Wie Sachsens Wirtschaftsministerium mitteilt, unterstützt der Freistaat die Gründung der Arbeitsgemeinschaft, die weiteren interessierten Kommunen offensteht, mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 256 000 Euro. Die ist für den Aufbau einer Geschäftsstelle vorgesehen. Staatssekretär Stefan Brangs dankt den neun Gründer-Städten für ihr Engagement: „Die Fahrradmobilität gewinnt gerade in den städtischen Räumen immer mehr an Bedeutung. Neben den positiven Effekten auf die Gesundheit bietet das Rad unabhängige Mobilität, schont die Umwelt, und die Suche nach einem Parkplatz entfällt.“ Die Verbesserung und Förderung des Radverkehrs sei vor allem eine kommunale Aufgabe, die sich in der Aufstellung von Radverkehrskonzepten, in der Benennung von Verantwortlichen für den Radverkehr, in kontinuierlichen Investitionen und einem begleitenden Service widerspiegelt.

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Neben der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft, die sich ausschließlich mit dem kommunalen Rad- und Fußverkehr befassen wird, gibt es bereits die Landesarbeitsgemeinschaft Radverkehr und nachgeordnete regionale Arbeitsgemeinschaften. Diese haben vorrangig die Stärkung des außerörtlichen Radverkehrs an Bundes- und Staatsstraßen zum Ziel. (SZ)