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General Motors mit Einbußen

Detroit. Der US-Autobauer General Motors (GM) hat im ersten Quartal 2007 bei Umsatz und Ergebnis deutliche Einbußen hinnehmen müssen, aber beim Absatz zulegen können. Wie die Opel-Mutter am Donnerstag...

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Detroit. Der US-Autobauer General Motors (GM) hat im ersten Quartal 2007 bei Umsatz und Ergebnis deutliche Einbußen hinnehmen müssen, aber beim Absatz zulegen können. Wie die Opel-Mutter am Donnerstag in Detroit mitteilte, sank der Umsatz zwischen Januar und Ende März von 52,4 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 43,9 Milliarden Dollar (32,3 Mrd Euro). Experten hatten allerdings mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.

Das Nettoergebnis sackte von 602 Millionen im Vorjahr auf 62 Millionen Dollar ab. Je Aktie entsprach dies einem Rückgang von 1,06 Dollar auf 0,11 Dollar. Neben den Belastungen durch die Finanzsparte GMAC, die vor allem unter dem schwächelnden amerikanischen Hypothekenmarkt zu leiden hatte, begründete GM das schwache Abschneiden auch mit einem Sondergewinn im Vorjahresquartal in Höhe von 395 Millionen Dollar.

Im Autogeschäft geht der Trend nach oben

Die Verluste bei GMAC, an der GM noch 49 Prozent hält, bezifferte der Autobauer insgesamt auf 305 Millionen Dollar nach einem Gewinn in Höhe von 495 Millionen Dollar im Vorjahr. An GM blieb davon im ersten Quartal ein Minus in Höhe von 115 Millionen Dollar hängen.

Im Kerngeschäft mit Automobilen zeigte der operative Trend weltweit aber wieder nach oben. Der bereinigte Gewinn im Autogeschäft sprang von 40 auf 304 Millionen Dollar. Auf dem hart umkämpften heimischen Markt machte der Konzern zumindest Fortschritte. Hier wurden die bereinigten Verluste von 251 auf 85 Millionen Dollar eingedämmt. GM hat in den USA wie andere Hersteller auch unter einem harten Preiskampf zu leiden. Hinzu kommt, dass die Verbraucher angesichts der hohen Benzinpreise zunehmend auf verbrauchsgünstigere Modelle der asiatischen Konkurrenz umsteigen.

Der weltweite Absatz von GM war im ersten Quartal um drei Prozent auf einen Rekordwert von 2,26 Millionen Fahrzeugen gestiegen. Dennoch hatten die Amerikaner erstmals die Krone des absatzstärksten Autobauers an den japanischen Konkurrenten Toyota abgeben müssen. In den ersten drei Monaten hatte Toyota weltweit 2,348 Millionen Fahrzeuge verkauft. (dpa)