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Generationswechsel beim Weltcup

Mit verjüngtem Kader und der Lokalmatadorin Anna Seidel wollen die deutschen Shorttracker beim Heim-Weltcup in Dresden einen Neuanfang schaffen. Der Bundestrainer ist zuversichtlich für die Wettkämpfe am Wochenende.

© epa

Dresden. Die deutschen Shorttracker um Olympia-Teilnehmerin und Lokalmatadorin Anna Seidel wollen beim Heim-Weltcup ab Freitag in Dresden ihren Aufwärtstrend bestätigen. Nach der schwachen Olympia-Saison und dem Karriereende einiger Leistungsträger hat Bundestrainer Miroslav Boyadshiev mit einem deutlich verjüngten Kader einen Neuaufbau begonnen. „Wir wollen in dieser Saison einen deutlichen Schritt nach vorn machen. Dabei haben wir den Weltcup an diesem Wochenende bewusst als Höhepunkt angesetzt“, erklärte er.

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Für die vier gesetzten deutschen Starter Anna Seidel, Bianca Walter, Christoph Schubert (alle Dresden) und Torsten Kröger (Rostock) hat der Trainer das Erreichen eines B-Finales als Ziel ausgegeben. In den Vorläufen wird die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) zudem mit weiteren sechs Startern vertreten sein. Für die Staffeln geht es bereits um die Qualifikation für die Europameisterschaft 2016.

Die erst 16-jährige Seidel, die mit ihrer Olympia-Teilnahme für Furore gesorgt hatte und die auch bei der EM vor knapp zwei Wochen im niederländischen Dordrecht für die besten Resultate aus deutscher Sicht sorgte, freut sich besonders auf die tolle Stimmung vor heimischem Publikum: „Das spornt uns unheimlich an.“

Bereits zum vierten Mal nach 2009, 2011 und 2013 ist die Dresdner Arena Schauplatz eines Weltcups. In diesem Jahr haben 94 Damen und 117 Herren aus 28 Nationen gemeldet, darunter die aktuellen Europameister Elise Christie aus Großbritannien und Sjinkie Knegt aus den Niederlanden sowie die Olympiasieger Wiktor Ahn aus Russland und Charles Hamelin aus Kanada. Die DESG als Ausrichter des Weltcups plant mit einem Budget von rund 220 000 Euro. (dpa)

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