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Genießer werden zu Viathea-Sponsoren

Das Straßentheaterfestival geht bei der Finanzierung neue Wege. Dazu hat man einen ganz speziellen Senf kreiert.

© Pawel Sosnowski/pawelsosnowski.c

Von Frank-Uwe Michel

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Wollen Sie sich kulinarisch verwöhnen und zugleich der Allgemeinheit etwas Gutes tun? Dann sollten Sie unbedingt die neue Senf-Variation „Bunte Viathea Kräutermischung“ ausprobieren und danach so oft wie möglich kaufen. Denn der Erlös der exklusiven Bratwurst-Würze kommt der Finanzierung des diesjährigen Straßentheaterfestivals in Görlitz zugute. Projektleiterin Christiane Hoffmann: „Wir haben wie jedes Jahr nach neuen Einnahmequellen gesucht. Und da ich selbst gern mal eine Butterschnitte mit Senf esse, kamen wir auf die Idee, es in dieser Richtung mal zu versuchen.“ Da der Görlitzer Senfladen im Veranstaltungsgebiet liege, habe man sich direkt an die dortigen Experten gewandt und sei auf offene Ohren gestoßen. Daraufhin setzten sich das Viathea-Projektteam und die Geschäftsführerin des Senfladens zusammen und probierten sich durch verschiedene Senfsorten mit den unterschiedlichsten Rezepturen. Ursula Beinecke: „Letztlich entschieden haben wir uns für einen mittelscharfen Senf, der mit einer Mischung aus fünf Kräutern versetzt ist.“ Im Einzelnen sind das Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Basilikum und Boretsch. Das Ergebnis der gemeinsamen Verkostung sei würzig und passe gut zu Fleisch und Wurst, eigne sich aber auch als Brotaufstrich.

Unter dem Motto „Ich gebe meinen Senf dazu“ soll der Viathea-Senf nicht nur für unvergessliche Geschmackserlebnisse sorgen, sondern den Veranstaltern des Straßentheaterfestivals auch möglichst viel Geld in die Kasse spülen. Auf eine Zielsumme will sich Christiane Hoffmann jedoch nicht festlegen lassen. „Wir hoffen natürlich, dass unsere Kreation bei Görlitzern und Touristen gut ankommt und möglichst oft über den Ladentisch geht.“

Zu bekommen ist der Viathea-Senf ausschließlich im „schärfsten Laden von Görlitz“ in der Brüderstraße und an der Theaterkasse sowie im Internet über die Homepage des Festivals. Wer nicht zu den Schnellentschlossenen zählt und sich lieber erst berichten lassen möchte, wie gut der bei einem Senfmüller hergestellte Senf schmeckt, der hat zum Kauf noch bis Dezember Zeit. „Am Ende des Jahres werden wir uns wieder zusammensetzen und schauen, wie gut unsere Idee angekommen ist“, blickt die Viathea-Projektleiterin schon mal ein paar Monate voraus. Dann werde man auch entscheiden, ob es 2019 einen Nachfolgesenf geben soll.