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Sebnitz

Genügend Fachkräfte fürs neue Pflegeheim

Trotz Personalknappheit in der Pflege konnten 40 Stellen recht schnell besetzt werden. Wie ist das dem ASB Neustadt gelungen?

Ins ASB-Pflegeheim in der alten Blumenfabrik an der Külzstraße in Neustadt sollen Ende August die ersten Senioren einziehen. © Dirk Zschiedrich

Der ASB Neustadt hat es geschafft. „Wir haben keinen Fachkräftemangel“, sagt Alexander Penther, der Geschäftsführer des ASB-Ortsverbandes. Für das neue Pflegeheim an der Wilhelm-Külz-Straße hatte er seit Januar rund 40 Pflegekräfte, Pflegefachkräfte, einen Heimleiter, Betreuer und Alltagsgestalter gesucht.

„Wir hatten deutlich mehr kompetente Bewerber als offene Stellen“, freut sich Alexander Penther. „Jetzt brauchen wir ab Anfang August nur noch drei Pflegefachkräfte.“ Der Geschäftsführer räumt ein, seinen neuen Mitarbeitern etwas mehr Gehalt zu bezahlen als andere Heimbetreiber in der Region. Offenbar bietet er ihnen auch bessere Arbeitszeiten und ein Mitspracherecht bei der Dienstplangestaltung an. „Alle Frauen und Männer, die ab Sommer in dem neuen Pflegeheim arbeiten werden, sind derzeit noch woanders angestellt, niemand kommt aus der Arbeitslosigkeit“, sagt Alexander Penther.

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Das viergeschossige Gebäude soll im Juli fertiggestellt sein. Seit der vergangenen Woche stehen die drei Fluchttreppen. Derzeit werden die Außenanlagen angelegt und im Innenbereich werden die Bäder gefliest, Spiegel angebracht, Estrich wird aufgetragen und die Wände werden verputzt. Die Rohinstallation der Sanitär- und Elektroanlagen ist ebenfalls fertig, erklärt Penther. Die ersten circa 20 neuen Mitarbeiter sollen ab Juli bereits in der einstigen Blumenfabrik eingearbeitet werden.

Die 24 Senioren, die künftig in der unteren und mittleren Ebene wohnen, werden wahrscheinlich Ende August einziehen können, hofft der ASB-Geschäftsführer.

Für frühestens Ende September ist dann der Einzug der restlichen 26 Bewohner geplant. Kurz vorher sollen rund 20 weitere Fachkräfte in ihre neuen Arbeitsabläufe eingeführt werden.

Insgesamt beschäftigt der Arbeiter-Samariter-Bund Neustadt derzeit reichlich 700 Mitarbeiter in der stationären und ambulanten Pflege und weiteren Bereichen.

In der alten Blumenfabrik werden vier Etagen zu einzelnen Wohngemeinschaften ausgebaut. Dort befindet sich künftig je eine Küche, in welcher für die Stationen separat gekocht werden soll. So können sich die älteren Menschen auch ihr Leibgericht zubereiten lassen und dabei zuschauen oder helfen. Die Senioren erhalten jeweils Einzelzimmer mit einem Bad, das mit einer barrierefreien Dusche ausgestattet ist. Außerdem werden die Räume über ein Pflegebett, einen Nachttisch, einen Sessel und einen eingebauten Kleiderschrank verfügen. Alexander Penther bittet die neuen Bewohner aber ausdrücklich darum, auch eigene Möbelstücke mitzubringen. „Wir möchten, dass sich die Senioren bei uns wohlfühlen“, betont er.

Einige Betreuungsplätze in der alten Blumenfabrik sind noch frei. Das alte Gebäude wird seit Herbst 2017 vom ASB Neustadt für rund sechs Millionen Euro saniert. Bis zu dreizehn Einzelzimmer sind pro Etage geplant. Zu dem Anwesen gehört auch eine kleine Parkanlage, wo sich die Bewohner im Freien aufhalten können.

Zu DDR-Zeiten wurden in dem Gebäude des „VEB Kunstblume“ Blüten für Hüte und Kleider gefertigt. Nach der Wende diente es als Umschulungszentrum, bis sich die Firma Voigt Lampenschirme GmbH darin niederließ. Diese war später auf die Berghausstraße umgezogen und der ASB hat das Grundstück gekauft.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/sebnitz vorbei.

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