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Geparden-Gebrüder im Garten

© René Meinig

Job und Sjef testen erstmals ihr Außengehege und machen eine angenehme Entdeckung.

Von Nadja Laske

Fotogen sind sie jedenfalls. Richtige Poser sogar. Auf der ersten Erkundungstour durch ihr Außengehege haben sich die beiden neuen Geparden Job und Sjef gestern förmlich für Zoobesucher und Fotografen in Szene gesetzt. Hoch oben auf dem Kletterfels saßen die Brüder lange still und spähten hinüber zu ihren tierischen Nachbarn. Dass die beiden zwei Jahre alten Kater den Fels zum Lieblingsplatz wählten, kann aber auch einen ganz einfachen Grund haben: Er ist beheizt und etliche Grade wärmer als die Luft.

Seit Anfang August leben Job und Sjef im Dresdner Zoo. Ihre Vorgänger zogen in die ewigen Jagdgründe, nun sind die gebürtigen Niederländer die neuen Bewohner des 1 290 Quadratmeter großen Areals. „Sie werden fast immer draußen sein“, sagt Tierpfleger Mike Wolf. Damit es den Geparden im Winter nicht zu kalt wird, haben sie besagten heißen Stein, um darauf zu ruhen. Auch der Innenraum ihrer Behausung ist mit einer Fußbodenheizung versehen.

Ihre Höchstgeschwindigkeit von bis zu 110 Kilometer pro Stunde werden die Raubkatzen im Gehege nicht erreichen, doch dort jagen sie ja auch nicht. Jeden Tag bekommt jede zwei Kilo Fleisch – Rind, Kaninchen, Huhn oder Meerschwein. So können sie zwölf bis 18 Jahre alt werden.