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Gerätehaus soll bald fertig werden

Die Feuerwehr zieht bald um. Aber vorerst nur provisorisch. Denn das alte Gerätehaus wird abgerissen, bevor das neue komplett genutzt werden kann.

© Norbert Millauer

Von Sven Görner

Großdittmannsdorf. Von Außen sieht das künftige Domizil der Freiwilligen Feuerwehr Großdittmannsdorf schon ganz gut aus. Etwa 80 Prozent der Bauleistungen sind erledigt, sagt Radeburgs Bauamtsleiter Mathias Kröhnert. Das Vorhaben liege damit im Zeitplan. Ende August, so das Ziel, soll das Gerätehaus fertig sein. In der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses des Radeburger Stadtrats wurde daher nun auch der Abriss des alten Gebäudes vergeben. Denn das wird mit dem Umzug der 23 aktiven Kameraden – darunter auch eine Frau – nicht mehr gebraucht. Was dabei allerdings verwundert: Das Gebäude soll bereits im August verschwinden. Der Grund für die Eile: Im Anschluss will die Stadt dann noch die gesamte Freifläche zwischen dem neuen Gerätehaus, der Friedhofsmauer, dem Röderufer und der Straße neu gestalten lassen.

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Erhalten bleibt dort – auf ausdrücklichem Wunsch der Großdittmannsdorfer Feuerwehrleute – nur der 1928 gebaut Schlauchturm. Der ist immer noch voll funktionstüchtig. Der separat vom alten Gerätehaus stehende Turm soll auch künftig weiter genutzt werden. In diesem können die Kameraden nicht nur Schläuche trocknen, sondern auch das Abseilen üben.

Doch wie wird in der Zeit zwischen Abrissbeginn und Fertigstellung des Neubaus die Einsatzbereitschaft der Wehr gesichert? „Wir werden zunächst erst einmal provisorisch umziehen“, sagt Wehrleiter Ralf Posselt. „Hauptsache, das Auto steht drin und wir können unsere Sachen irgendwie unterbringen.“ Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Fußboden in der Fahrzeughalle fertig und der Bereich davor so weit aufgefüllt ist, dass ein Rein- und Rausfahren möglich ist. Daran werde jetzt gearbeitet, so der Bauamtsleiter.

Angesichts der enormen Verbesserungen, die der Neubau gegenüber dem derzeitigen Zustand mit sich bringt, ist eine kurze Übergangsphase mit Einschränkungen für die Großdittmannsdorfer Brandbekämpfer vermutlich kein Problem. Denn das Gerätehaus, das sie seit vielen Jahren nutzen, ist eigentlich nicht viel mehr als eine Garage. Es gibt weder einen Schulungsraum noch Toiletten und Duschen. Nicht einmal ein Waschbecken.

Das wird sich mit der Fertigstellung des neuen Gerätehauses ändern. Auch ein kleines Lager und ein Raum für den Wehrleiter sind dort geplant. Neben dem Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Großdittmannsdorf soll in dem neuen Haus künftig auch das Tanklöschfahrzeug aus Radeburg untergebracht werden. Denn in der Stadt wird dringend eine Drehleiter benötigt.

Und was die Außenanlagen angeht, so hat der Stadtrat die Bürgermeisterin bereits ermächtigt, die Arbeiten zu vergeben, wenn diese im Kostenrahmen liegen.