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Görlitz

Theater meldet sich mit erstem Konzert zurück

Pianistin Schirmer spielt Anfang Juni Bach unter einem besonderen Motto. Normalität wird es in der Spielstätte vor der Sommerpause aber nicht geben.

Blick auf das Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz
Blick auf das Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz © Arno Burgi/dpa

Pianistin Ragna Schirmer spielt am 6. Juni im Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach - in kleinem Kreis und im großen Saal. 30 Zuschauer sind zugelassen. Es ist das erste Konzert im Görlitzer Theater seit Ende der Corona-Pause.

Der bekannte Komponist schrieb seine "Aria mit 30 Veränderungen" auf Bitten des unter Schlafstörungen leidenden Grafen Keyserlingk. Die Musik sollte "seine Nächte verkürzen und das Gemüt ergötzen."

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Die beiden gut einstündigen Konzerte stehen unter dem Motto "30 für 30". Dabei ist jedem Zuhörer eine der Variationen gewidmet, heißt es auf der Website des Theaters. Schirmer führt selbst in das Werk ein. Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Görlitzer Theater- und Musikvereins mit dem Gerhart-Hauptmann-Theater mit Unterstützung der C. Bechstein Pianofortefabrik AG, die den Flügel für die Veranstaltung zur Verfügung stellt.

Das Konzert soll den Auftakt einer Reihe bilden, die unter dem Motto "Künstlerische Miniaturen in der Corona-Zeit" steht, teilt Maria Reich, Pressesprecherin des Theaters, mit. Neben den Theaterbühnen sind auch Veranstaltungen im Zittauer Klosterhof sowie an anderen Spielorten im öffentlichen Raum in Vorbereitung.

Zwar ermöglichen die Corona-Lockerungen vom 12. Mai dem Theater, wieder auf das Publikum zuzugehen. Dennoch könne der eigentliche Produktions- und Spielbetrieb vor der Sommerpause nicht wieder aufgenommen werden, erklärt Reich. Die Sicherheits- und Hygieneauflagen führen dazu, dass die meisten Mitarbeiter weiterhin in Kurzarbeit bleiben müssen. (SZ)

Sonnabend, 6. Juni, 15 und 19 Uhr, Infos und Karten auf der Website des Gerhart-Hauptmann-Theaters

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