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Gersdorfer Forst gesperrt

„Eberhard“ war schlimmer als „Friederike“. Nun muss der Gersdorfer Forst gesperrt werden - und zwar für eine lange Zeit. 

Wie hier im Harthaer Stadtwäldchen besteht nun auch im Gersdorfer Forst Lebensgefahr. © Dietmar Thomas

Gersdorf/Roßwein. Noch größere Schäden als nach Orkantief „Friederike“ im vergangenen Januar hat der Besitzer des Gersdorfer Forstes jetzt zu verzeichnen, nachdem Sturmtief „Eberhard“ über Sachsen gefegt ist. Damit begründet sein Verwalter Jens Schmidt, weshalb der Forst ab sofort für mindestens ein halbes Jahr für Kontroll- und Aufräumarbeiten gesperrt werden muss. 

Schmidt appelliert, die Sperrungen zu beachten und nicht – wie immer wieder praktiziert – die Absperrbänder zu zerreißen und den Wald trotzdem zu betreten. Damit könnten sich Waldbesucher unter Umständen in Lebensgefahr begeben. Nach dem Sturm sei die Gefahr noch höher als für gewöhnlich. 

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Nicht ganz so schlimm sieht es auf dem Hartenberg aus. Das Waldgebiet gehört der Stadt Roßwein. Wie Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) sagt, sind dort bei dem heftigen Wind am Wochenende ein paar Bäume umgestürzt. Als dramatisch, wie nur ein Stück weiter im Gersdorfer Wald, bezeichnet der Rathauschef die Situation auf dem Hartenberg aber nicht.