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Döbeln

Geruchstest an fünf Orten

Die Gase aus zwei Schornsteinen sorgen für Ärger. Die Werte der Abluft liegen aber im Limit.

Immer wieder beschweren sich Anwohner über Gerüche im Gewerbegebiet. Verursacher ist die Firma Heiche Oberflächentechnik. © Lars Halbauer

Leisnig. Immer wieder beschweren sich Anwohner über Gerüche im Gewerbegebiet. Verursacher ist die Firma Heiche Oberflächentechnik. Sie nutzt das Verfahren der kathodischen Tauchlackierung, bei dem der Lack eingebrannt und die Dämpfe über den Schornstein abgeführt werden.

Nachdem es im Stadtrat im März erneut Beschwerden gab, habe die Verwaltung die Situation mit dem Unternehmer und Vertretern des Landratsamtes bewertet, erklärt Bürgermeister Tobias Goth (CDU). Das Ergebnis: Die Abgasschornsteine sind nicht genehmigungspflichtig und die Schwellenwerte für die Abluft werden deutlich unterschritten.

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Trotzdem wolle die Firma handeln. Mit dem Lackhersteller suche sie nach alternativen chemischen Zusatzstoffen, durch die der Geruch gemindert wird. Weiterhin ist geplant, in die Schornsteine Filter einzubauen. 

Zusätzlich sollen regelmäßig an fünf Orten Proben der Abluft genommen werden, um deren Intensität zu testen und wenn nötig, zeitnah reagieren zu können. Das Landratsamt habe außerdem empfohlen, die Schornsteine auf fünf Meter zu erhöhen. (DA/rt)

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