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Dresden

Gerüste im Zwinger sind gefallen

Seit sechs Jahren ist die Sempergalerie eine Baustelle. Was noch zu tun bleibt, bis die Gemäldegalerie wieder öffnet. 

Mit sanierter Fassade präsentiert sich die Sempergalerie.
Mit sanierter Fassade präsentiert sich die Sempergalerie. © SZ/Peter Hilber

Am Theaterplatz bietet sich derzeit ein Anblick, den es seit 2013 nicht mehr gab. Zwar stehen auf einer Seite vor der Sempergalerie noch Bauzäune und Container. Doch die letzten Gerüste an diesem von Gottfried Semper geplanten bedeutenden Zwingerbau sind verschwunden. 

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Ende 2013 hatte die Sanierung im Ostflügel begonnen. Der war Ende 2015 fertig, sodass die Arbeiten im westlichen Pendant beginnen konnten. Obwohl der Anfang August an die Staatlichen Kunstsammlungen übergeben wurde, arbeiten dort noch immer Bauleute. So wechselten sie unter den Räumen der Gemäldegalerie noch im Erdgeschoss drei Fenster, erklärte der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Sie sind jetzt eingebaut, sodass die Gerüste nicht mehr nötig sind.

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Dennoch muss die für 7. Dezember geplante Wiedereröffnung der Gemäldegalerie Alte Meister auf Februar verschoben werden, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen kürzlich mit. Eine private Spende von rund 600 000 Euro ermöglicht es jetzt, dass eine hochmoderne Akzentbeleuchtung im ganzen Haus installiert wird, die nicht geplant war. So können die Gemälde und Skulpturen ins beste Licht gesetzt werden. Die Zeit wird für weitere kleine Arbeiten genutzt. (SZ/phi)