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Händler gehen in die Offensive

Gewerbetreibende im Zentrum leiden unter den montäglichen Pegida-Demos. Nun gründen sie eine Initiative.

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© dpa

Dresdens Innenstadt ist montags leer gefegt, wenn Pegida demonstriert – so erleben das zumindest die Händler, Gewerbtreibenden und Gastronomen in der Altstadt. Viele klagen über erhebliche Umsatzeinbrüche, die Pegida-Aufmärsche und Gegendemos verursachen würden. Eine Gruppe um die Gastronomen Tanja und Thomas Widmann hat sich jetzt zusammengeschlossen und will sich mit anderen Gewerbetreibenden austauschen.

Doch nicht nur die Geschäfte rund um Neumarkt und Theaterplatz leiden. Auch andere Anbieter, die nicht unmittelbar an den Demonstrationsrouten liegen, spüren die Montagsflaute, weil auch viele Dresdner am Montagabend das Zentrum meiden. Hotels verzeichnen in der wichtigsten Touristensaison des Jahres, während der Striezelmarktzeit, deutlich weniger Buchungen bei niedrigeren Zimmerpreisen als in den vergangenen Jahren. Auch die Zimmerpreise in der Stadt sind deshalb rückläufig.

Die Innenstadt-Händler betonen, dass sie das Recht auf freie Meinungsäußerung achten, verweisen aber darauf, dass auch sie ein Recht auf Berufsausübung haben. Für den Austausch mit anderen Gewerbetreibenden wurde eine Kontakt-E-Mail-Adresse freigeschaltet. (SZ/two)

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