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Geschäfte locken mit großen Rabatten

Die Plakate versprechen bis zu 80 Prozent geringere Preise. Die fehlende Kälte setzt den Händlern zu.

Die Farbe Rot dominiert derzeit die Schaufenster. Denn der Winterschlussverkauf verspricht satte Rabatte. Laut Jutta Müller, Geschäftsführerin des Handelsverbandes der Region Ostsachsen, nehmen 70 Prozent der sächsischen Unternehmen daran teil. „Besonders günstig bekommt man jetzt Schuhe, Bettwäsche, Bekleidung und Wintersportartikel“, sagt Müller. Weil der Winter bisher nur ein kurzes Intermezzo gegeben hat, sind die Händler größtenteils auf ihren Winterwaren sitzen geblieben.

Gordon Knabe, Manager des Elbeparks, stimmt Müller zu. Er beobachtet in seinem Center deshalb nun ungewöhnlich hohe Rabattangebote von bis zu 70 oder gar 80 Prozent. „Der Druck auf die Händler ist gigantisch. Gerade Winterjacken und Damenstiefel wurden bisher kaum verkauft. Da kann man nun gute Schnäppchen machen“, sagt Knabe. Etwa 14 Tage gibt es seiner Erfahrung nach die günstigen Angebote. „Die Läden hatten sich ja erheblich mit Waren für den Winter eingedeckt. Aber sie brauchen nun den Platz“, sagt er. Denn die Frühjahrs- und Sommerkollektion liege bereits in den Lagern bereit.

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„Man darf sich keinen Fehler erlauben“

Das Nachwuchstalent des DSC kämpfte in der Vergangenheit mit vielen Verletzungen, gewann aber trotzdem schon einige Wettkämpfe.

Jürgen Wolf, Chef des Citymanagements, weiß, wie wichtig ein positiver Winterschlussverkauf für die Geschäfte ist. Er hofft deshalb auf besonders viele Schnäppchenjäger. Denn gerade die Läden in der Innenstadt hätten in den vergangenen Wochen große Umsatzverluste hinnehmen müssen. „Einerseits wird die Innenstadt durch die Demonstrationen am Montag abgeriegelt. Andererseits gibt es einen deutlichen Rückgang bei den touristischen Einkäufen“, sagt Wolf. So würden die russischen Gäste wie vermutet weniger Geld in der Stadt lassen. Konkrete Zahlen bekommt Wolf von den Händlern, die im Citymanagement Mitglied sind, nicht. „Aber was ich höre, vergleichen die Läden mit dem Januar vergangenes Jahr. Und der muss deutlich besser gelaufen sein“, sagt Wolf. Der Winterschlussverkauf wäre ein gutes Mittel, diesen Trend nun noch zu stoppen. (SZ/jr)