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Gespräche über Universitätsschule geplant

Die Schule soll im Sommer an den Start gehen. Weil sie sich ein Gebäude mit der 101. Oberschule teilt, gibt es ein Problem. Nun treffen sich alle Beteiligten.

Das Ringen um den Schulversuch Universitätsschule geht weiter. Die Beschlusslage des Stadtrates ist klar: Die neue Schule soll am Standort der 101. Oberschule an der Pfotenhauerstraße untergebracht werden, Träger ist die Stadt Dresden. Allerdings gibt es von der Verwaltung bislang keine Lösung für das Platzproblem, das dort früher oder später auftreten wird. Denn das Gebäude ist zu klein für die 101. Oberschule und die Universitätsschule, die pro Jahrgang jeweils drei Klassen in einer Grund- und einer Oberschule haben wird. An diesem Konzept hält die TU Dresden, die den Schulversuch begleitet, auch weiterhin fest. Deshalb soll es in der kommenden Woche, am 18. April, Gespräche zwischen allen Beteiligten geben. Darüber informierte Ortsamtsleiter André Barth in der Sitzung des Ortsbeirates Altstadt am Dienstag.

Demnach werden die TU, die Schulleiter der 101. Ober- und 102. Grundschule, das Schulverwaltungsamt sowie das Landesamt für Schule und Bildung an der Runde teilnehmen. Das Gespräch würde unabhängig von der Entscheidung stattfinden, ob die Universitätsschule nun tatsächlich im Schuljahr 2018/19 gegründet wird oder später, so Barth weiter. Die Entscheidung soll an diesem Donnerstag fallen, hatte die TU Dresden kürzlich mitgeteilt.

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Darauf warten mit großer Spannung auch jene Eltern, die ihre Kinder für die Universitätsschule angemeldet haben. Diese soll zunächst mit einer ersten und zweiten sowie einer fünften und sechsten Klasse starten. Pro Jahrgang gab es rund 14 Anmeldungen. Nach der Gesprächsrunde am 18. April ist eine Informationsveranstaltung für die Dresdner geplant. (SZ/noa)