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Gesuchte Kriminelle verhaftet

Die Bundespolizei zieht an der A 17 immer wieder verurteilte Straftäter aus dem Verkehr. Aber auch Menschen, die illegal einreisen.

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© dpa

Berggießhübel. Eine noch offene Geldstrafe wegen Trunkenheit im Verkehr über 1 830 Euro wurde am Sonnabend einem 27-jährigen Bulgaren zum Verhängnis. Er konnte bei einer Kontrolle auf der A 17 die Strafe nicht bezahlen und verbringt jetzt 56 Tage in der JVA Dresden. Bereits am Freitag hatte die Bundespolizei zwei Rumänen an der Autobahn festgenommen, die noch offene Geldstrafen nicht bezahlen konnten.

Am Sonntag stellte sich bei der Kontrolle einer 35-jährigen Rumänin heraus, dass sie wegen des dringenden Tatverdachts der Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung mit einem Untersuchungshaftbefehl gesucht wird. Wenig später kam ein 35-jähriger Rumäne in die Kontrolle, gegen den ebenfalls ein solcher Haftbefehl vorlag. Er wird der gefährlichen Körperverletzung verdächtigt. Für beide ging es nach der Vorführung beim zuständigen Haftrichter in die jeweils zuständige JVA.

Beamte der Inspektion Berggießhübel kontrollierten zudem am Sonnabend einen Kleintransporter. Die beiden Insassen wiesen sich moldauischen Reisepässen aus. Bei der Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass sich beide als rumänische Staatsangehörige in Deutschland gemeldet haben. Bei der Fahrzeugdurchsuchung fanden die Beamten bei den beiden gefälschte rumänische Identitätskarten sowie Meldebestätigungen und Gewerbeanmeldungen. So ergab sich der Verdacht, dass die Moldauer illegal arbeiten und sich falsch ausweisen wollten. Nun müssen sich beide wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts vor Gericht verantworten. (szo)