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Gesuchte Serbin wandert hinter Gitter

Eine 23-jährige Frau gab sich bei einer Kontrolle als Slowakin aus. Die falsche Identität flog auf.

© Symbolbild/dpa

Breitenau. Eine Routinekontrolle auf der A17 endete für eine 23-jährige Frau im Gefängnis. Die Bundespolizei kontrollierte am Sonntag einen Reisebus. Unter den Reisenden befand sich auch die junge Frau, die laut ihren Dokumenten aus der Slowakei stammte. Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte allerdings Unregelmäßigkeiten in den Reisedokumenten fest. Um die wahre Identität zu ermitteln, musste die Frau zur Überprüfung mit in die Diensträume der Bundespolizei. Dort stellte sich schließlich heraus, dass die 23-Jährige in ihrem Gepäck einen serbischen Reisepass hatte. Offensichtlich nutze die Serbin gefälschte Dokumente, um bei Polizeikontrollen ihre Identität zu verschleiern. Grund dafür hatte Sie: Die Frau wurde wegen Eigentumskriminalität bereits im Jahr 2015 zu einer Strafe von 158 Tagen verurteilt. Da Sie ihre Strafe allerdings nie angetreten hatte, wurde sie im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz verbracht. Weiterhin stellten die Einsatzkräfte auf der Bundesautobahn 17 und den Nebenverkehrswegen noch weitere 23 Personen fest, die nach begangenen Straftaten in der Bundesrepublik untertauchten. Die gesuchten Männer und Frauen sind Staatsangehörige aus Albanien, Bulgarien, Mazedonien, Rumänien, Serbien, und Tschechien. (SZ)

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