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Familie

Gesund und nachhaltig mit der ganzen Familie

Mit kleinen Mitteln einen Unterschied machen

© unsplash.com, Jessica Rockowitz

Es braucht nicht immer unbedingt einen Jahreswechsel, um sich gute Vorsätze vorzunehmen. Im Prinzip kann man zu jeder Zeit etwas für die Gesundheit und einen nachhaltigen Lebensstil tun, für sich selbst und natürlich auch für die Familie. Dabei brauchen es nicht unbedingt immer tiefgreifende Veränderungen zu sein, die einen völlig einschränken.

Man kann bereits mit kleinen Mitteln viel ausrichten und eine Veränderung für die Gesundheit und für die Umwelt bewirken. Wir haben einige Möglichkeiten gesammelt, wie man fast ohne größere persönliche Einschränkungen einen Unterschied machen kann.

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Ernährung, gesund, saisonal und nachhaltig

Allein mit der richtigen Ernährung kann man viel für die Gesundheit und für die Umwelt tun. Generell sollte man sich erst einmal ausgewogen und vollwertig ernähren. Das bedeutet, dass man vielseitig isst und möglichst die ganze Palette an gesunden Nahrungsmitteln ausschöpft, gleichzeitig aber saisonal und regional bleibt.

Das mag sich zwar zuerst nach einem riesigen Schritt anhören, allerdings ist es gar nicht so schwer. Statt Weißmehl greift man zu Vollkornprodukten, beispielsweise bei Brot, Pasta oder Reis. Zusätzlich sollte man etwa fünfmal am Tag zu Obst oder Gemüse greifen. Das stammt idealerweise aus der Nähe und hat gerade Saison. Statt der Schokolade als Snack gibt es dann einfach eine Banane oder Apfel. Fleisch sollte man maximal dreimal pro Woche essen.

Der Flüssigkeitshaushalt sollte im Gleichgewicht gehalten werden. Etwa zwei Liter am Tag sollte man zu sich nehmen, idealerweise in Form von Wasser, selbstgemachten Fruchtschorlen oder ungesüßten Kräutertees. Ergänzt man die Ernährung noch mit moderater Bewegung ist das schon der erste Schritt in Richtung gesundes Leben

Rauchen - ein unnötiges Laster

Pro Jahr sterben in Deutschland rund 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Weltweit sind es etwa acht Millionen. Der blaue Dunst ist wirklich ein unnötiges Laster, das einfach nur der Gesundheit schadet. Viele Raucher wollen sogar aufhören, allerdings ist das meist nicht so einfach. Immerhin ist das Rauchen eine Sucht, die einen nicht loslassen möchte.

Zuerst sollte man überhaupt den Willen zum Aufhören aufbringen. Das ist eigentlich die Grundvoraussetzung. Denn nur mit einem starken Willen kann es überhaupt gelingen. Etwas einfacher wird es durch Ersatzmittel, die den Körper ohne Zigaretten mit Nikotin versorgen, um sich langsam zu entwöhnen.

Gut geeignet sind Nikotinpflaster, -Kaugummis oder E-Zigaretten, wie man beispielsweise bei Anbietern wie rauchershop.eu findet. Sie sind erwiesenermaßen weniger schädlich als normale Zigaretten und können helfen sich langsam zu entwöhnen, da man hier bei der Wahl des Liquids, also der Geschmacksrichtung, entscheiden kann, wie viel Nikotin enthalten sein soll. Auf diese Weise kann man seinen Nikotinkonsum nach und nach herunterfahren und schließlich komplett aufhören. 

Fahrrad statt Auto

Das Auto gehört zu den größten Klimasündern des Planeten. Zwar sind PKW nicht so schädlich wie das Fliegen im Flugzeug, dennoch sollte man sich vor jeder Fahrt fragen, ob sie notwendig ist. Gerade kürzere Strecken werden heutzutage immer noch mit dem Auto gefahren, obwohl das wahrscheinlich gar nicht notwendig ist. Pro 100 Kilometer werden vom eigenen Fahrzeug etwa 20 Kilogramm CO2 ausgestoßen. Diese Zahl wächst, je mehr Personen sich in dem Wagen aufhalten.

Viel besser ist es doch kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Auf diese Weise liegt der Wert der Emissionen bei Null. Weitere umweltschonendere Alternativen sind das Elektroauto, das E-Bike, Bus, Bahn oder andere öffentliche Verkehrsmittel. Das Fliegen sollte man wie bereits erwähnt vermeiden.

Wenn man nicht auf das eigene Auto verzichten kann oder möchte, kann man möglicherweise überlegen, ob man sich nicht an den diversen Car-Sharing Programmen beteiligen will. 

Natürliche Materialien statt Plastik

Plastik ist zwar ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit, jedoch ist er auch ein schädlicher dazu. Üblicherweise handelt es sich dabei um einen künstlich erzeugten Stoff, der unter anderem aus Erdöl besteht. Der Vorteil ist gleichzeitig sein Nachteil: Er ist sehr widerstandsfähig. Mittlerweile wissen wir, dass die Nachteile von Plastik viel schwerwiegender sind, als dessen Vorteile. Das Problem ist, dass es nur sehr langsam auf natürlichem Wege zersetzt werden kann. Das schädigt wiederum die Natur.

Deshalb sollten wir, wo es nur geht, auf natürliche Materialien setzen. Wenn man beispielsweise auf der Suche nach neuen Spielsachen für die Kinder ist, sollte man vielleicht besser zu Holzspielzeug greifen, als zu Plastikartikel. Im Netz findet man hier unter anderem bei Holzkasperle tolle Produkte. Die Spielzeuge sind meist hochwertiger und langlebiger von der Verarbeitung her und beinhalten meist gar keine problematischen Stoffe.

Gleiches gilt jedoch auch für den Haushalt. Bei Möbeln sollte man darauf achten, dass der Plastikanteil niedrig gehalten wird und verstärkt auf Holz und natürliche Textilien setzen. Natürliche Textilien, wie etwa Wolle oder Baumwolle sollten zudem im Kleiderschrank zu finden sein, statt Stoffen, die Plastik enthalten. 

Ökostrom und Energieeinsparungen

Wer es bislang noch nicht getan hat, sollte unbedingt auf Ökostrom umsteigen. Mittlerweile unterscheiden sich die Tarife nicht mehr von denen herkömmlicher Stromanbieter. Zudem tut man etwas Gutes für die Umwelt, indem man seinen Strom aus erneuerbaren Energien bezieht.

Wenn man noch mehr für eine positive persönliche Energiebilanz tun will, sollte man sich und seiner Familie einen nachhaltigen Umgang mit Energie angewöhnen. Das Licht wird beim Verlassen des Raums ausgeschaltet, Elektrogeräte werden nicht im Standby-Modus gelassen und es wird nur so viel geheizt wie es auch wirklich nötig ist. Das sind aber nur einige wenige Tipps, wie man respektvoll und nachhaltig mit Strom und Heizung umgeht.

Generell tut es einem bestimmt gut, wenn man sein Leben etwas mehr in Richtung Gesundheit und Nachhaltigkeit ausrichtet. Gleichzeitig kann man in vielen Fällen sogar den Geldbeutel entlasten. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur Silvia Marne.

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