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Wegen Personalnot bleiben in Sachsen Intensivbetten leer

Allein an der Uniklinik Dresden fehlen 60 Pflegekräfte, das Problem gibt es in ganz Sachsen. Das wirkt sich auf die Belegung der Intensivstationen aus, kann sogar zur OP-Verschiebung führen. Betroffen sind auch die Kinderstationen.

Von Kornelia Noack
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Besonders auf den Kinderintensivstationen gibt es einen hohen Pflegemangel.
Besonders auf den Kinderintensivstationen gibt es einen hohen Pflegemangel. © Marijan Murat/dpa

Die Lage auf den Intensivstationen in Sachsens Krankenhäusern ist angespannt. Weil Pflegefachkräfte fehlen, müssen Einrichtungen Betten sperren. So können derzeit in der Uniklinik Dresden auf den vier Intensivstationen für Erwachsene nur 77 der 98 verfügbaren Betten belegt werden. Im Klinikum Chemnitz sind sechs der insgesamt 115 verfügbaren Intensivbetten gesperrt. Kapazitäten für Akutfälle seien hierbei einkalkuliert. „Die Intensivstationen arbeiten aktuell unter Volllast“, sagt Sprecherin Sandra Czabania.

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