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Der Retter der vergessenen Biere

Tilo Jänichen belebt alte Braustile wieder – und ist damit auch außerhalb von Sachsen erfolgreich. Zum Tag des Bieres erzählt von seinem neuesten Projekt.

Von Andreas Rentsch
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Sauer macht lustig: Tilo Jänichen aus Frohburg gehört zu den experimentierfreudigsten Brauern in Sachsen. Sein jüngster Probesud ist eine Lichtenhainer Weisse.
Sauer macht lustig: Tilo Jänichen aus Frohburg gehört zu den experimentierfreudigsten Brauern in Sachsen. Sein jüngster Probesud ist eine Lichtenhainer Weisse. © Anja Jungnickel

Manches Geschmackserlebnis prägt für immer. Bei Tilo Jänichen aus dem sächsischen Frohburg war es kurz nach der Wende ein Besuch im Gasthaus „Löwenthor“, einer Bierkneipe im badischen Gondelsheim. „Mein Schwager hatte mich damals eingeladen“, erinnert sich der 50-Jährige. Dort habe er zum ersten Mal belgische Geuze, Lambic, Kriek und Trappistenbiere gekostet. „Kirschbier hat mir am besten geschmeckt.“ Zurück in der Heimat, habe er sich bald selbst an einem eigenen Sud versucht. „Meine Mutter hatte eine Kneipe, in der Küche dort konnte ich brauen.“

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